Warcross 1 – Das Spiel ist eröffnet ~ Marie Lu [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Loewe
Erscheinungstermin: 17.09.2018
ISBN: 978-3785587720
empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 18,95 € /eBook: 14,99 €
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  1. Das Spiel ist eröffnet (17.09.2018)
  2. Neue Regeln, Neues Spiel (11.02.2019)

 

 

 

Die Welt ist verrückt nach dem größten Computerspiel aller Zeiten: Warcross. Jeder spielt es, es gibt Meisterschaften und e-sport-Turniere füllen ganze Stadien. Der Erfinder von Warcross Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt.

Emika Chen ist Kopfgeldjägerin und bekommt von Tanaka ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann. Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …

 

 

 

Emika Chen ist eine faszinierende Protagonistin. Ich war ab der ersten Sekunde von ihr gefesselt. Sie lebt in sehr ärmlichen Verhältnissen und hat auch nur die einfachste Art der Warcross-Brille. Dennoch ist Emika nicht nur Kopfgeldjägerin, sondern auch eine der größten Hackerinnen der Welt.

Sie fängt Kriminelle und liefert sie gegen Kopfgeld der Polizei aus, doch da es viele Kopfgeldjäger gibt, ist der Markt hart umkämpft und Emika kommt gerade so über die Runden. Doch eines Tages kann sie nicht einmal mehr die Miete für ihre kleine miefige Wohnung zahlen.

Um sich wenigstens eine Weile wieder über Wasser halten zu können, fasst Emika einen Plan. Sie will sich in den Warcross-Meisterschaften in Tokio einhacken und einen seltenen Booster erbeuten. Diese bringen auf dem Schwarzmarkt jede Menge Geld ein und so könnte sie sich wenigstens den Vermieter erst einmal vom Hals halten und versuchen einen neuen Auftrag an Land zu ziehen.

Doch es kommt anders als gedacht. Zwar schafft sie es sich einzuhacken, aber als sie gerade zugreifen will, wird sie plötzlich sichtbar und alle Welt kennt ihr Gesicht.

Der Erfinder von Warcross kontaktiert sie dann auch, jedoch nicht um sie zu verklagen, sondern um sie für eine unverschämt hohe Summe zu engagieren. Sie soll herausfinden, wer das Spiel manipuliert.

Hideo Tanaka ist ein Superstar und dennoch zeigt er sich nur selten in der Öffentlichkeit und niemand kennt ihn privat. Doch Emika ist die Erste Person, die er an sich heran lässt. Und Emika mag ihn… sogar ein wenig mehr als man seinen Auftraggeber mögen sollte.

Doch Emika läuft nicht nur Gefahr ihr Herz zu verlieren. Der Hacker, dem sie auf der Spur ist, kennt keine Skrupel und so schwebt nicht nur Emika bald in höchster Gefahr.

Neben dem wahnsinnig spannenden Plot, hat mir auch der Schreibstil von Marie Lu unwahrscheinlich gut gefallen. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin, hatte die Protagonisten vor Augen und konnte kaum das Buch aus der Hand legen.

Die Idee zu Cyber-Spielen, die sich mit dem Gehirn koppeln ist mir aus anderen Büchern zwar schon bekannt gewesen, dennoch schafft es Marie Lu hier wieder völlig neue Aspekte einfließen zu lassen, die den Spannungsbogen stetig auf hohem Niveau halten. Auch ist die Idee eines Neuro-Links gar nicht so absurd, denn es wäre durchaus vorstellbar, dass es solche Erfindungen irgendwann tatsächlich geben wird. Und natürlich würden die Menschen versuchen das Erlebnis immer weiter zu perfektionieren. Auch Meisterschaften in verschiedenen Computergames werden bereits ausgetragen. Warum also nicht eine weltweite Warcross-Meisterschaft? Ich finde es passt alles sehr authentisch ins Bild und die Autorin hat ein sehr detailreiches und interessantes Setting erschaffen mit diesem Buch.

 

 

 

Der Auftakt zur Cyperpunk-Dilogie ist Marie Lu unwahrscheinlich gut gelungen. Ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen und freue mich daher sehr auf Band 2 im Februar.

Ich vergebe hier:


 

 

 

 

 

 

 

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