Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann ~ Kerstin Gier [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Fischer
Erscheinungstermin: 29.09.2021
ISBN: 978-3949465000
empfohlen: ab 14 Jahre
Preis: 20,00 € / eBook: 16,99 €
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Vergissmeinnicht:

  1. Was man bei Licht nicht sehen kann (29.09.2021)

Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Trilogie die Tür zu einer neuen phantastischen Welt und erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven:

Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …

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Als ich hörte, dass es eine neue Trilogie aus Kerstin Giers Feder gibt, musste ich sofort zuschlagen und mir die wunderschöne Ausgabe mit dem blauen Buchschnitt sichern. Schon das Cover und die ganze Gestaltung des Buches Vergissmeinnicht haben mir wahnsinnig gut gefallen.

Inhaltlich lernen wir zunächst Quinn und Matilda kennen, die beide jeweils aus ihrer Perspektive von den Ereignissen berichten. Das ermöglicht es dem Leser die Charaktere der beiden ganz genau kennenzulernen und es bringt auch die Geschichte in wichtigen Punkten voran, da man beide Perspektiven benötigt. Ich habe beide Protagonisten gleich gern gehabt, auch wenn Quinn eine ganze Weile braucht um zu erkennen wie nett Matilda eigentlich ist und sie mit ihren nervigen Geschwistern wenig bis nichts gemeinsam hat.

Beide Familien gehen auch komplett unterschiedliche Wege. Währen Matildas Familie sehr gläubig ist, regelmäßig zur Kirche geht und auch die Kinder in diese Formen presst, darf Quinn seinen eigenen Weg gehen und selbst Erfahrungen machen.

Als er Zeuge eines Vorfalles wird, den es so eigentlich nicht geben kann, wird Quinn schwer verletzt und ist plötzlich nicht mehr der gefeierte Sportler, sondern der Junge im Rollstuhl. Matilda sieht ihn zunächst als ihr soziales Projekt an. Schließlich zahlt Quinns Mutter ihr ein wenig Geld, damit sie sich um ihn kümmert.

Quinn sieht seit dem Vorfall bei dem er verletzt wurde, ständig Dinge, die nicht sein können. Sprechende Statuen und grinsende Skelettschädel sind da nur ein kleiner Teil von. Da er sich niemandem anvertrauen kann und Matilda ohnehin als ein wenig verrückt gilt, vertraut er sich schließlich ihr an. Und damit beginnt ein Abenteuer, das sich beide nicht vorstellen konnten.

Kerstin Gier hat mit Vergissmeinnicht wieder eine tolle Welt geschaffen. Leider kommt im ersten Band der Fantasy-Anteil ein wenig kürzer und die aufkommenden Gefühle der beiden Teenager nehmen deutlich mehr Raum ein. Hier hätte ich mir mehr Wesen und mehr Action gewünscht manchmal. Doch das Buch bietet eine gute Basis für die kommenden Teile. Ich denke da erwartet uns Leser noch einiges mehr.

Das Finale des Buches lässt jedenfalls an Action und Emotionen keine Wünsche mehr offen und ich hoffe es geht dann nach den Geschehnissen von Teil 1 so rasant weiter.

Der Schreibstil von Kerstin Gier ist in Vergissmeinnicht wieder grandios und man kann sich alles genau vorstellen und steckt ganz schnell mitten drin im Abenteuer.

 

 

 

Vergissmeinnicht Teil 1 hat ein wenig gebraucht um mich für sich einzunehmen. Denn zunächst geht es sehr viel um die beiden Hauptcharaktere. Doch nach und nach war es so weit, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte und konnte. Nun freue ich mich sehr auf den nächsten Band der Trilogie, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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