Schrei ~ Eric Berg [Rezension]

 

Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Erscheinungstermin: 26. August 2016
ISBN: 978-3841504425
empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 7,99 Euro / eBook: 9,99 Euro
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Inhalt:

Es ist ein heißer August als Lulu in das Internat am See zurückkehrt. Doch das Schuljahr verspricht hart zu werden, denn sie wird fies gemobbt und ihre beste Freundin zeichnet plötzlich wie verrückt Mordszenen. Und dann geht ihr Niko einfach nicht aus dem Kopf obwohl sie dich mit Lars zusammen ist. Es ist höchste Zeit sich zu entscheiden. Doch dann geschieht ein Mord. Die Ereignisse überschlagen sich und für Lulu spitzt sich die Lage zu.

Rezension:

Zunächst ist mir bei “Schrei” das Cover aufgefallen. Dazu der markante und kurze Titel und es war klar, dass ich es lesen musste.

Der Einstieg ins Buch war etwas verwirrend, weil neben Lulu auch immer wieder ihre Mitschüler zu Wort kommen, die  sich mal mehr und mal weniger gut über Lulu auslassen. Dazu wird immer wieder über Halbwissen und Hörensagen einiges angedeutet was noch passieren wird. Dadurch wird Spannung erzeugt und ich war durch das recht dünne Buch an einem Tag auch schon durch, weil ich unbedingt die Auflösung wissen wollte.

Der Schreibstil von Eric Berg ist hier sehr markant und präzise. Die Ausdrucksweise passt sehr gut zum Genre und zur Geschichte. Die kurzen Kapitel und Abschnitte erzeugen zusätzlich Spannung und haben mich mit ihren Andeutungen über das was kommen wird wirklich gut unterhalten.

Die Themen Mobbing, Liebe, Eifersucht, Stalking  sowie Freundschaft und Feindschaft werden hier in einem einzigen Buch gekonnt miteinander verknüpft und es regt die Jugendlichen hoffentlich zum Nachdenken an über einiges. Denn wo früher höchstens mal getuschelt wurde, werden die Mobbing-Attacken heute über das Internet verbreitet. Das kann einen großen Schaden anrichten.

Neben der Aktualität der Themen konnte der Autor mich mit dem Showdown und den Ende teilweise überraschen auch wenn hier nicht alle Fragen geklärt wurden leider. Da hätte ich mir ein etwas runderes Ende gewünscht. Und auch ein paar andere Details am Finale waren mir ein wenig zu unrealistisch, doch darauf kann ich nicht näher eingehen ohne euch zu viel zu erzählen. Wer das Buch gelesen hat darf mich aber gern zwecks Austauschs kontaktieren.

Fazit:

Hier hätten es tatsächlich nicht viel mehr Seiten sein dürfen, dennoch hätte ich mir am Ende gewünscht, dass alle Fragen gelöst werden. Aufgrund der Aktualität der Themen empfehle ich das Buch vor allem dem jugendlichen Publikum zum Lesen. Vielleicht wäre “Schrei”hier auch als Schullektüre angebracht, weil man über die aufgegriffenen Motive sicher gut im Klassenverband sprechen kann. Wer auf der Suche nach einen kurzen Jugend-Krimi ist, dem kann ich das Buch jedenfalls empfehlen.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

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