Kiss me once ~ Stella Tack [Rezension]

 

Taschebuch: 512 Seiten
Verag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungstermin: 15.05.2019
ISBN: 978-3473585557
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Preis: 14,99 € / eBook: 9,99 €
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Ivy Redmond kommt auf eine Universität. Für sie nicht selbstverständlich, denn ihre Eltern sind reich und berühmt und Ivy hat nicht wirklich eine Wahl zu tun was sie möchte. Deshalb betritt sie nun endlich eine Welt, in der sie für sich selbst verantwortlich ist. Glaubt sie zumindest. Denn ihr Vater hat einen Bodyguard engagiert, der ihr auf Schritt und Tritt folgen soll. Er heisst Ryan und Ivy stolpert ihm schon am ersten Tag in die Arme. Doch bei seinem Auftrag gibt es eine ganz klare Regel: Verliebe dich nicht in denjenigen, den du schützen sollst….

 

 

 

Zunächst einmal muss ich sagen, dass die Sache mit dem Secret Bodyguard, wie es im Klappentext steht schon in den ersten zwei Kapiteln aufgelöst wird. Ivy weiß ab da schon wer Ryan in Wirklichkeit ist und das fand ich ein wenig schade, weil ich mir hier mehr Konflikte und mehr geheimnisvolle HInweise erhofft hatte. Doch so wird dies fast direkt aufgedeckt.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Der angenehme Schreibstil von Stella Tack liess mich gut in die Geschichte hineinfinden und ich mochte vor allem Ivy von Anfang an sehr gerne. Ivy ist nicht das typische verwöhnte, reiche Mädchen. Sie möchte selbstständig sein und ihren eigenen Weg gehen. Das tut sie auf eine so unbedarfte Weise, wie es wohl nur jemand kann, der zum ersten Mal aus dem goldenen Käfig raus darf. Ihr Verhalten hat fast etwas von einem kleinen Kind, das zum ersten Mal Dinge erlebt, die andere in dem Alter schon längst kennen. Als etwas störend empfand ich, dass zwischendrin immer englische Begriffe fielen: “Jeese!” und “Holy Moly!” waren echt häufig. Ich finde ein Buch, dass in den USA spielt muss nicht zwangsläufig englische Begriffe enthalten. Da hätte es auch die deutsche Übersetzung getan, denn man weiß als Leser auch so wo die Handlung sich ereignet.

Die erste Begegnung mit Ryan enthielt für mich schon direkt einen kleinen Stolperstein. Denn er bekommt im Vorfeld eine Akte von ihr. Hier wird sogar ihre Schuhgröße erwähnt. Der Zweitname ist nur mit einen H. abgekürzt und Ryan bekommt als Antwort auf seine Frage, dass der Zweitname nicht so wichtig sei? Und dann erkennt er sie nicht als er sie zum ersten Mal sieht, weil er erst in zwei Tagen mit ihr rechnet? Die Tatsache, dass sie auf dem Foto ein Chanel-Kostüm trägt und geschminkt ist, reicht aus meiner Sicht nicht aus um jemanden gar nicht mehr zu erkennen sobald er ungeschminkt in Jeans und Sneakers herumläuft.

Danach wurde es etwas besser, weil mich die Geschichte und das Hin und Her zwischen Ryan und Ivy gut unterhalten hat. Stella Tack hat einige Konflikte eingebaut, die das Buch zu einer spannenden Lektüre werden ließen und ich bin den Beiden sehr gerne auf ihrem Weg gefolgt. Die Kapitel sind abwechselnd aus Ryans Sicht und aus Ivys Sicht geschrieben, sodass man hier einen guten Überblick bekommt über beide Gefühlswelten.

Die Dialoge waren teilweise sehr witzig und ich mochte beide Protagonisten sehr.

Man ahnt bei solchen Büchern das Ende natürlich immer ein wenig voraus, doch das hat mich keineswegs gestört. Denn gerade solche Bücher tun manchmal einfach wahnsinnig gut.

 

 

 

Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten. Dennoch gab es einige Kritikpunkte und Logikfehler, die sich mir auch am Ende des Buches einfach nicht erschlossen. Wer eine Lovestory zwischen einem Mädchen und ihrem Bodyguard sucht, der wird hier jedoch nicht enttäuscht werden und sicherlich auch über diese kleinen Ungereimtheiten hinwegsehen können.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

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