Highschool Princess – Verlobt wider Willen ~ Annie Lane [Rezension]

 

eBook: 303 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungstermin: 01.03.2018
ASIN: B079JRZZ17
Preis: 3,99 €
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Jedes Mädchen möchte Prinzessin sein, aber was ist, wenn man zwar Prinzessin ist, aber keine mehr sein möchte? Die 17-jährige Serafina ist es leid das Leben einer Prinzessin zu führen. Nichts kann sie selbst entscheiden. Als sie nun sogar einen Mann heiraten soll, den sie nicht kennt, hofft sie, dass ihre Eltern zustimmen, sie das letzte Highschool-Jahr unerkannt in den USA verbringen zu lassen. Das Leben inkognito ist jedoch alles andere als einfach. Und dann ist da noch Leo mit den grünen Augen, der sie verzaubert. Doch sie kann ihm unmöglich gestehen wer sie ist und dass der zukünftige Ehemann sie schon erwartet.

 

 

 

Ich mochte das Cover schon wahnsinnig gerne. Es versprach einen frechen, leichten und unterhaltsamen Roman. In Zeiten wo Prinzen heiraten und ihre Prinzessin finden, wünschen sich viele sicherlich auch ihren Traumprinzen herbei. Doch wie lebt es sich auf der anderen Seite der Palastmauern? Das erfahren wir, indem wir Serafina folgen, die junge 17 Jahre alt ist und kaum fassen kann, dass sie auch Zwangsverheiratet werden soll, so wie alle königlichen in ihrem kleinen Reich vor ihr. Sie möchte eine Wahl haben und selbst einen Mann aussuchen dürfen. Diese Ungerechtigkeit sorgt dafür, dass sie Prinz Joffrey von Beginn an ablehnt. Sie beantwortet keinen seiner Briefe und gibt ihm keine Chance sie zu erobern. Und ich kann sie verstehen. Sie kennt diesen Menschen nicht einmal und weiß jetzt schon, dass sie ohnehin keine Wahl hat. Egal ob sie ihn nun mag oder nicht. Das ist schlimm für einen so jungen Menschen.

Doch dann bietet sich die Möglichkeit eines Schüleraustausches in die USA. Das machen viele junge Prinzen und Prinzessinen um das Leben des Volkes kennen zu lernen und besser in ihrem Sinne entscheiden zu können. So fleht Serafina ihre Eltern nun an, genau das tun zu dürfen. Ihr Land ist sicherlich auch klein genug um die Gefahr einer Aufdeckung ihrer Identität zu minimieren. Dennoch nimmt der königliche Friseur eine Typveränderung vor.

Sie fühlt sich bei der Tauschfamilie von Beginn an sehr wohl. Die Tauschfamilie weiß auch als einzige von ihrer königlichen Herkunft. Nun kann ihr Blick in ein normales Leben beginnen. Doch es wird komplizierter als sie erwartet hätte. Am gleichen Tag wie sie ist auch Leo neu an der Schule eingetroffen. Und sie fühlt sich von seinen grünen Augen magisch angezogen. Sie mag ihn von Anfang an. Und es entwickelt sich etwas mehr als sie gedacht hatte. Sie beginnt sich in ihn zu verlieben. Doch sie weiß, dass das keine Zukunft hätte. Schließlich steht sie bald mit Joffrey vor dem Traualtar.

Hin und Her gerissen zwischen Herz und Verstand muss sie sich bald entscheiden. Denn das Ende des Austauschjahres rückt immer näher.

Ich mochte dieses Buch von Anfang an. Der lockere und wunderbare Schreibstil leitet die Leser direkt in Serafinas Welt und bringt einem die Gedanken einer jungen und stürmischen Prinzessin näher. Sie möchte am liebsten rebellieren, weiß jedoch, dass dies keinen Zweck haben wird. Bald muss sie ihre Heimat verlassen und mit Jeoffrey in sein Königreich ziehen um dort an seiner Seite die Königin zu sein. Der Druck, der auf ihr lastet ist in jeder Zeile spürbar und ich habe mit ihr mit gelitten.

Leo ist ein absolut unbeschwerter Typ. Er sieht toll aus, die Mädchen schmachten ihn an und er hat immer einen lustigen Spruch auf Lager. Doch er verfügt auch über eine große Empathie. Wenn es Serafina schlecht geht, ist er da um sie aufzuheitern oder abzulenken. Doch wäre er genau so für sie da, wenn er wüsste, dass ihre Zukunft längst besiegelt ist?

Serafinas Eltern waren mir dagegen sehr unsympathisch. Sie beschließen einfach eine Heirat ohne ihr Kind vorher zu fragen und sehen auch wie unglücklich sie darüber ist. Hätten sie ihr nicht die Möglichkeit einräumen können den Prinzen vor der Verlobung kennen zulernen und selbst zu entscheiden? Beide machten aus diesem Grund einen kühlen und Distanzierten Eindruck auf mich. Liebende Eltern stelle ich mir anders vor.

Izzy ist Serafinas beste Freundin. Leider haben sie nur über Skype Kontakt, da die Königreiche sehr weit auseinander liegen und Serafinas Eltern die wilde und unbezähmbare Izzy auch nicht sonderlich mögen. Doch wann immer ihr Skype klingelt hat sie ein offenes Ohr für ihre Freundin. Und ich mochte es sehr, dass ihre Freundschaft trotz der Entfernung so gut funktioniert.

Das Buch ist in sich abgeschlossen und ich empfand das Finale als ein rundes Ende. Ich hatte nicht das Gefühl, dass hier ein überhastetes Finale stattfand, sondern es war gelungen und gut geschrieben.

 

 

 

Eine wunderbare junge und spannende Erzählung aus dem Leben einer Prinzessin. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne einmal Prinzessin sein wollte und eine Geschichte dazu sucht. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es euch empfehlen.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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