Herbstmondin ~Isabella Rameder [Rezension]

 

 Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erscheinungstermin: 17. Februar 2016
ISBN: 978-3739226163
Preis: 9,99 Euro / eBook: 2,99 Euro
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Inhalt:

Der 30 jährige Mark Winter hat in München alles was ein Mann sich wünschen kann: eine schicke Wohnung, eine bildhübsche Frau und genug Geld für alles. Doch dann bricht seine Welt plötzlich zusammen und er findet sich in einem kleinen Pensionszimmer in Lux Hinterleiding wieder. Diese Welt steht für alles, was Mark im Leben nicht wollte. Klatsch und Tratsch, ein einfaches Leben und deftiges Essen. Und dann ist da noch dieser dubiose Schamane, den alle verehren. Und dann ist da die hübsche Vroni und Mark verstrickt sich in ein Gefühlschaos. Als er einen ungeklärten Fall auf den Tisch bekommt, stürzt sich Mark in Arbeit…. Doch kann er den Fall klären? Was geschah wirklich?

Rezension:

Die Autorin hat hier eine Mischung aus Kriminalroman und Liebesroman geschaffen. Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil Isabella Rameder alles genau so beschrieben hat, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte und schnell einen Draht zu den Protagonisten gefunden habe.

Erzählt wird alles aus der dritten Person von einem auktorialen Erzähler. Gerade an den Stellen mit dem Schamanen empfand ich diese Perspektive als sehr gelungen, weil man während der Hypnose sehr gut versteht was in dem Kopf der Person vorgeht und was die Person fühlt, die gerade behandelt wird.

Der Spannungsbogen baut sich zu Beginn etwas langsam auf, da es zunächst mehr um Mark und seine derzeitige Situation geht und auch um Vronis Leben in der Pension mit Mutter Helga und Vronis Sohn Benni. Hier wurde der Unterschied zwischen Stadt und Landleben und auch die unterschiedlichen Vorstellungen der Protagonisten vom Leben sehr deutlich. Dazu kam, dass auch die Nebendarsteller zunächst vorgestellt wurden und die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Dorfbewohnern noch eine wichtige Rolle spielen. Der Anfang hat sich aber keineswegs lang gezogen, sondern war durch die lockere Erzählweise der Autorin auch sehr gut zu lesen und hat mich gut unterhalten.

Ab der Hälfte ungefähr geht es mit den Ermittlungen richtig los und die Handlung nahm merklich an Fahrt auf. Die Mischung aus Kriminalroman und Lovestory ist der Autorin hier gut gelungen und man spürt förmlich, dass man unbedingt wissen will wie alles endet und ob der Fall noch gut ausgeht.

Die Liebesgeschichte wirkt jedoch an keiner Stelle zu schmalzig und ich würde das Buch auch an Leser empfehlen, die sonst nur reine Krimis lesen. Isabella Rameder hat hier ein gelungenes Buch vorgelegt und vielleicht ermittelt Mark Winter ja mal wieder in einem neuen Fall. Mich würde ein Wiedersehen mit den Protagonisten jedenfalls sehr freuen.

Fazit:

Eine gelungene Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten hat und die ich ohne Bedenken an Fans beider Genres empfehlen kann.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

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