Heideblütenküsse ~ Silvia Konnerth [Rezension]

 

Heideblütenküsse eBook: 417 Seiten
Verlag: Blanvalet
Erscheinungstermin 01.06.2019
Print ab 01.07.2019
ISBN: 3734106532
Preis: 3,99 € (Startangebot) /Taschenbuch: 9,99 €
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Emma ist frisch geschieden und schon hält das Leben eine neue Herausforderung bereit. Sie soll eine Pension in der Heide ankaufen für eine große Romantikhotel-Kette.Eigentlich eine leichte Übung für die 36-jährige Maklerin. Doch mit dem Dorf in der Heide verbindet sie eine unschöne Vergangenheit. Und der Besitzer der kleinen Pension ist ausgerechnet ihre inzwischen verhasste Jugendliebe Mark. Sie reist also widerwillig zurück in die Heide und stellt sich längst vergessen geglaubten Gefühlen.  Und dann lernt sie auch noch Pferdewirt Leo kennen, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt. Inmitten der idyllischen Heidelandschaft muss sich Emma nun die Frage stellen, was – und vor allem wer – ihr im Leben wirklich wichtig ist.

 

 

 

Heideblütenküsse von Silvia Konnerth hat mich sofort angesprochen. Das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext sorgten dafür, dass ich das Buch sofort lesen wollte.

Die 36 jährige Emma ist nun wirklich nicht auf den Mund gefallen. Ihrem untreuen Ex weint sie keine Träne mehr nach und ist froh die Scheidung endlich hinter sich gebracht zu haben. Nun erhält sie zur Ablenkung von ihrem Chef den Auftrag eine kleine Pension in der Heide anzukaufen für eine große Kette. Doch das fällt der 36-jährigen unerwartet schwer den Auftrag anzunehmen. Denn diese Pension liegt in ihrem alten Heimatdörfchen aus dem sie vor Jahren geflüchtet ist. ZU ihren Eltern hat sie keinen Kontakt mehr gesucht und auch sonst erwarten sie dort einige Dinge, denen sie lieber noch eine Weile aus dem Weg gegangen wäre. Doch ihr Chef duldet keinen Widerspruch und so macht Emma sich zähneknirschend auf den Weg.

Und tatsächlich wird alles noch viel komplizierter als sie dort eintrifft. Denn ausgerechnet ihre alte Jugendliebe Mark ist Besitzer der Pension und die beiden prallen direkt unangenehm aufeinander. Doch wie fädelt man den Deal ein, wenn das gegenüber einen hasst?

Dies bleibt nicht die einzige Schwierigkeit und ach und nach erfährt der Leser warum Emma damals mit Schimpf und Schande aus dem Dorf verbannt wurde.

Der kleine Hund von Emma sowie das Pferd von Leo sorgen dafür, dass Emma nun gar nicht mehr weiß was sie denken soll. Denn Leo zieht sie ab dem ersten Moment an und Emma muss in der Heimat entscheiden wohin ihr Herz sie führen wird und sich zeitgleich versuchen ihrer Vergangenheit zu stellen.

Silvia Konnerth hat einen wunderbaren Schreibstil. Dieser hat mich sofort in die Heide entführen können und mit auf die Spurensuche was Emma denn in dem Dorf getan hat um so geächtet zu werden. Dabei schreibt Silvia so leicht und angenehm, dass ich mich zu jeder Zeit gut unterhalten gefühlt habe und mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Gerade die Beschreibungen von Leos Pferd und Emmas kleinem Hund haben mich immer wieder zum Lächeln gebracht und dann gab es auch Szenen, die richtig ans Herz gegangen sind.

Emma empfand ich von Beginn an als sympatisch. Sie hat sicherlich auch ihre Schwächen, aber sie steht für andere ein und weiß (fast immer) genau was sie will. Mark dagegen hat mir einige Schwierigkeiten bereitet, weil ich nicht verstanden habe warum er so seltsam reagiert. Das hat sich aber nach und nach gelichtet und dann konnte ich auch mit dem Charakter mehr anfangen wie zuvor. Leo scheint über dem ganzen Dorftratsch zu stehen und ihm ist auch recht egal, was Emma in ihrer Vergangenheit getan haben soll. Für ihn zählt nur das jetzt und hier und so wundert es nicht, dass Emma sich auch zu ihm hingezogen fühlt.

Viel mehr möchte ich über die Protagonisten noch nicht verraten. Das müsst ihr selbst beim Lesen von Heideblütenküsse in Erfahrung bringen.

Die Beschreibungen der Heide sind einfach nur traumhaft. Ich selbst komme ja auch aus einem kleineren Städtchen und weiß diese Ruhe und die Art der Menschen zu schätzen. Lediglich der Dorftratsch macht Emma zu schaffen. Und es stimmt, dass die Menschen in so kleinen Wohnorten mit Verurteilungen immer viel zu schnell sind. Doch man kann sich hier noch auf den Nachbarn verlassen, wenn man Hilfe braucht und macht sich auch Gedanken, wenn man die ältere Dame von nebenan ein paar Tage nicht gesehen hat. Und genau dieses Gefühl bekommt man, wenn man das Buch liest.

Das Finale von Heideblütenküsse hat mir gut gefallen und ich habe es mit einem guten Gefühl beenden können.

 

 

 

Wer gerne Wohlfühlromane liest, der sollte unbedingt zu Heideblütenküsse greifen. Der Autorin ist hier ein wunderbares Werk gelungen und man kann sich beim Lesen in die wunderschöne und friedliche Heide träumen. Ich bin sehr gerne Emmas Weg gefolgt und werde das Buch sicherlich noch einmal lesen.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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