Federherz – Elisabeth Denis [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Oetinger 34
Erscheinungstermin: 25. Juli 2016
ISBN: 978-3958820012
empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Preis: 12,99 Euro / eBook: 6,99 Euro
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Inhalt:

Irgendetwas geschieht in Hainpforta, dem Internat mitten im Wald. Als Mischas Schule abbrennt, kommt sie mit 3 anderen auf das seltsame Internat für das restliche Jahr. Doch es kommen immer mehr Fragen auf und etwas scheint hinter ihr her zu sein. Warum? Was ist Hainpfortas Geheimnis? Mischa weiß nur, dass sie nicht zufällig dort gelandet ist…..

Rezension:

Mystisch und geheimnisvoll, so klang der Klappentext für mich. Das Cover machte mich zusätzlich sehr neugierig. Ich habe oben den Inhalt etwas anders zusammengefasst als im Original-Klappentext, weil so etwas klarer wird worum es geht ohne zuviel zu verraten.

Der Beginn des Buches ist auch gleich der Brand in Mischas Schule und die Einteilung der Schüler auf drei andere Schulen im Umkreis. Nur 3 Schüler kommen auf das merkwürdige Internat, das die Schüler heimlich “Waldoof” nennen. Mitten im Wald gelegen und sehr heruntergekommen scheint es zu sein. So ganz anders als sich die Stadtkids eine Elite-Schule vorstellen. Auch die Schüler sind mehr als seltsam.

Der Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Es ist ein wunderbares und lockeres Jugendbuch an dem auch erwachsene Leser ihre Freude haben.Der Spannungsbogen, der sich zunächst noch etwas langsam entwickelt, reißt die Leser irgendwann sehr mit.

Die Hauptprotagonisten sind sehr gut nachvollziehbar beschrieben und authentisch. Lediglich bei den Nebencharakteren hat mir ein wenig mehr Tiefe gefehlt. Nachdem der Anfang für mich noch ein wenig verwirrend war, konnte ich das Buch nach einigen Kapiteln nicht mehr weglegen. Die Art wie die Autorin nach und nach die Geheimnisse aufdeckt ist wirklich gelungen.

Da alles in der Ich-Perspektive und im Präsens erzählt wird, kann der Leser sich direkt in Mischa versetzen und kann so auch nie mehr erfahren als die Hauptprotagonistin des Buches derzeit weiß.

Mischa ist gerade 14 Jahre alt und hat vor 7 Jahren ihren Vater verloren. Ihre Mutter kümmert sich liebevoll um sie und ist stets für sie da, nur am Todestag ihres Mannes geht sie für 2 Tage weg. Das hat mich sehr verwirrt zumal Mischa alleine zu Hause zu sein scheint in dieser Zeit. Doch sie kommt wirklich gut zurecht. Sie ist sehr besonnen und übertritt keine Verbote. Selbst in Hainpforta gibt Mischa ihrer Neugier nicht nach und geht nicht in den Keller, der den Städtern verboten wurde. Sie bleibt ausschließlich auf erlaubtem Terrain und ist wirklich sehr brav für ein Teenie-Mädchen in der Pubertät. Dann lernt sie noch jemanden kennen und es entwickelt sich eine zarte Romanze, die sich aber nicht in den Vordergrund spielt, sondern eine gelungene Ergänzung zur mystischen und geheimnisvollen Schiene bildet.

Der Showdown am Ende ist dann wirklich so, dass man nicht aufhören konnte zu lesen und sich stets fragte: wie geht es wohl weiter? Sehr spannendes Finale, das mich auf Teil 2 hinfiebern lässt. “Federwelt” ist Teil 2 und erscheint am 26.09.2016. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und einen würdigen Abschluss.

Fazit: 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Federherz ein gelungener Auftakt ist, der Lust auf mehr macht.  Mir hat Federherz viele schöne Lesestunden beschert. Wer es gerne mystisch und geheimnisvoll mag mit einem kleinen Schuß Romantik, dem wird Federherz gefallen.

Ich vergebe: ★★★★☆

 

 

 

 

 

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