Endgame 3 – Die Entscheidung ~ James Frey [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Oetinger
Erscheinungstermin: 15.11.2016
ISBN: 978-3789104046
Übersetzung: Ben Dreyer / Eva Wandel
empfohlenes Alter: ab 16 Jahre
Preis: 19,99 € / eBook: 12,99 €
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Die Trilogie im Überblick:

1. Endgame – Die Auserwählten (07.10.2014)
2. Endgame – Die Hoffnung (19.10.2015)
3. Endgame – Die Entscheidung (15.11.2016)

Inhalt:

Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Beid en Pyramiden von Giszeh kommt es zum alles entscheidenden Showdown. Wer wird Endgame gewinnen? die Spieler oder gewinnt am Ende das Spiel?
Wird Kepler 22 b besiegt werden oder die Welt vernichtet?

Rezension:

Das Finale von Endgame ist ein lang erwartetes Buch gewesen für mich, nachdem mich Band 2 wieder mehr überzeugen konnte, habe ich natürlich auf ein grandioses Finale gehofft.

Die Überlebenden waren mir natürlich nach zwei Bänden mehr oder weniger sympathisch und ich habe dementsprechend auch die Abschnitte entweder mit Begeisterung gelesen oder aber weniger gefesselt. Besonders gestört hat mich wieder der Spieler mit den Ticks. Diese Kapitel waren wahnsinnig anstrengend zu lesen und ich habe auch teilweise Abschnitte nur überflogen bei ihm. Es macht leider nur wenig Spaß, wenn in ganz vielen…zuck… ganz vielen… blinzel… vielen Sätzen…. Zuck, Blinzel…. Ihr seht schon was ich meine, wenn ich plötzlich so schreibe.  Jedenfalls waren diese Kapitel sehr anstrengend zu lesen auch, wenn sie natürlich wesentlich zum Fortschreiten der Handlung beitrugen.

Andere Spieler wie Sarah und Jago mochte ich wiederum wahnsinnig gerne und habe mich immer gefreut, wenn ein Kapitel mit diesen beiden anstand.

Erzählt wird wieder wie in den vorigen Bänden aus der Sicht der verschiedenen Spieler. Das gab mir einen guten Überblick über die Ereignisse. Und es gibt jede menge Action und Kampfgetümmel im Buch. Teilweise kamen neue Protagonisten hinzu, die bisher noch gar nicht aufgetaucht sind um im Spiel mitzumischen. Das war mir dann auch stellenweise ein bisschen zu viel des Guten. Denn diese Personen kamen quasi aus dem Nichts aufgetaucht.

Der Showdown am Ende hat mich dann wiederum so gar nicht glücklich gemacht, denn es wurde meiner Meinung nach alles plötzlich viel zu schnell abgehandelt. Und auch die Motive von Kepler 22 b wurden meiner Meinung nach nicht restlos geklärt. Zu Vieles wurde hier meiner Interpretation überlassen und ich bin immer ein Fan von richtigen Enden in einer Trilogie. Denn es ist am Autor mir eine Geschichte zu erzählen und an mir als Leser diese zu lesen. Ich fühle mich nicht gern ratlos am Ende einer Reihe und das war hier der Fall.

Fazit:

Das Szenario mit viel Action und Gefahren hätte mit den außerirdischen Spielemachern so grandios enden können, leider wurden hier meine Hoffnungen nicht wirklich erfüllt. Dennoch ist das Buch mit jeder Menge Spannung bis dahin durchaus lesenswert.

Ich vergebe hier: ★★★☆☆

 

 

 

 

 

 

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