Dry ~ Neil und Jarrod Shusterman [Rezension]

 

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Fischer Sauerländer
Erscheinungstermin: 22.05.2019
Übersetzer: Kristian LutzePauline Kurbasik
ISBN: 978-3737356381
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 15,00 € / eBook: 12,99 €
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Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

Als Alyssa den Wasserhahn aufdreht kommt nichts mehr heraus. Die Wasserknappheit hat verursacht, dass es abgeschaltet wurde. Die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Doch es dauert nicht nur Stunden, sonder Tage und es ist immer noch kein Tropfen Wasser in Sicht. Und es geduldet sich niemand mehr. Tankstellen und Supermärkte sind längst leer gekauft. Selbst das Eis ist aufgebraucht.. Der Kampf ums Überleben hat begonnen……

 

 

 

Neil und Jarrod Shusterman haben sich das schlimmst mögliche Szenario ausgedacht. Denn was geschieht, wenn es plötzlich nirgendwo mehr Wasser gibt? Ohne Nahrung kommt man eine ganze Weile aus, aber ohne Wasser in der kalifornischen Hitze?

Alyssa und ihre Familie stehen plötzlich vor dem trockenen Wasserhahn. zunächst glauben alle noch es sei ein temporäres Problem. Doch bald schon wird klar, dass es so schnell kein Wasser mehr geben wird. Die Menschen beginnen panisch zu werden. Dabei schrecken sie auch vor Angriffen nicht zurück, denn im Angesicht des Todes kämpft jeder für seine eigenes Überleben. Alyssas Eltern hören von Aufbereitungsanlagen am Meer und beschließen hinzufahren um Wasser für die Familie zu besorgen. Doch sie kehren nicht zurück.

Was ist mit ihnen geschehen? Werden die Kinder ihre Eltern finden? Welchen Gefahren setzen sie sich auf edr Suche aus und wem kann man in solchen Zeiten überhaupt noch vertrauen?

In Dry geht es um all das und noch mehr. Denn wie hilfsbereit ist man noch, wenn man selbst an der Schwelle des Todes steht? Da bleibt die Zivilisation nicht lange aufrecht erhalten und es geht schnell wieder zurück zum Recht des Stärkeren.

Ich glaube ich hatte noch nie soviel Durst während des Lesens, wie bei diesem Buch. Dry sorgte regelmäßig mit den Schilderungen trockener Kehlen und sengender Hitze für einen trockenen Mund und so habe ich immer wieder zu meiner Wasserflasche gegriffen. Auch machte Dry mich ein wenig dankbarer für das, was ich habe. Denn genug zu trinken zu haben ist ein Luxus, den wirklich nicht jeder Mensch auf der Welt hat und ich fragte mich unwillkürlich, wie es Menschen ergeht, die nicht sagen könne: drei Liter Wasser am Tag trinken ist gesund. Sonder, die wirklich um jeden Schluck kämpfen müssen, weil sie nicht genug haben und auch weite Strecken laufen müssen für ein wenig Wasser.

Zu der erschreckend realistischen Rahmenhandlung in Dry, kommt noch der spannende Weg der Kinder durch eine Welt voller Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil sich die Ereignisse ständig zu überschlagen scheinen und jede vermeintliche Sicherheit dann letztendlich doch keine ist.

 

 

 

Dry ist erschreckend, beklemmend und dabei in der Realität auch durchaus vorstellbar in Zeiten der Trockenperioden und der immer heißer werdenden Sommer. Eine Lektüre zu der ich es empfehlen kann immer Wasser bereit zu halten, denn ihr werdet sehr durstig werden während des Lesens.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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