Die Runenmeisterin ~ Torsten Fink [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungstermin: 11.02.2019
ISBN: 978-3522202565
empfohlenes Alter: ab 13 Jahre
Preis: 17,00 € / eBook: 12,99 €
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Die Zwillinge Ayrin und Baren landen eher unfreiwillig bei dem Runenmeister Maberic. Sie ziehen mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ayrin hat für die Runen ein ganz besonderes Händchen und eine Verbindung zu den Runen. Doch das Handwerk der Runen ist viel gefährlicher als es zunächst den Anschein hat und so geraten die Zwillinge bald zwischen dunkle Mächte und in große Gefahr. Werden die Runen am Ende über das Schicksal der Welt entscheiden?

 

 

 

Die Runenmeisterin ist der erste Teil einer Reihe rund um die Zwillinge Ayrin und Baren. Sie wurden als Kinder ausgesetzt und arbeiten seitdem in einer Schenke in der Schuldsklaverei. Immer wieder findet der Wirt neue Dinge, die sie angeblich falsch gemacht haben und dringend noch abarbeiten müssen. Und um sich auf und davon zu machen reichen die wenigen Münzen nicht, die sie abzweigen konnten. Nun stecken sie in dieser Situation fest und haben keine Aussichten jemals ein eigenes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Doch dann macht Baren einen schrecklichen Fehler. Er lässt sich von einer Hexe so beeinflussen, dass er den schützenden Runenbeutel zerstört. der Runenmeister Maberic erneuert ihn zwar bei seiner Rückkehr, aber der Schaden ist angerichtet. Doch Maberic entdeckt auch eine gefälschte Rune in dem Beutel und nimmt die beiden unter seine Fittiche. Doch die Zwillinge geraten zwischen dunkle Mächte und schweben in großer Gefahr.

Der Schreibstil von Torsten Fink hat mir hier sehr gut gefallen. Er hat eine sehr bildhafte Sprache und verleiht dem Buch damit Leben. Ich habe stets die Ereignisse vor Augen gehabt und auch die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und ich habe mit gelitten mit den Zwillingen. Der Spannungsbogen baut sich zunächst langsam auf. Man erfährt wie die Zwillinge in das Wirtshaus kamen und lernt zunächst die Lebensumstände der beiden kennen sowie deren Umfeld. Ich durfte einiges über den Trunkenbold von Wirt erfahren und mich mit den Kindern auf eine Reise begeben zusammen mit Maberic. Zwischendrin wechselt die Perspektive immer wieder zur hexe und dem Alben, der sie begleitet. Die beiden sind sehr gut durchdachte Bösewichte, weil ihre ZUsammenarbeit auch stets unter Spannung steht. Denn der Alb denkt und handelt oft anders als es die Hexe tun würde. Dennoch ist da irgend etwas, das die beiden zusammenhält.

Die vielen Geheimnisse und Mysterien tauchen nur langsam auf und die Runen selbst spielen in diesem ersten Band noch keine so große Rolle, wie ich zunächst annahm. Hier hoffe ich darauf im zweiten Band mehr zu erfahren und bin auch sehr gespannt wohin es nun nach diesem Finale gehen wird.

Das Buch hat ein offenes Ende. Zunächst dachte ich es sei ein Einzelband, weil ich keinen Hinweis auf eine Reihe gefunden habe. Auch weiß ich nicht genau wie viele Bände es geben wird, beziehungsweise wie viele geplant sind. Vielleicht steht die Zahl auch noch nicht fest. Ich bin jedoch weiterhin gespannt und werde den Runen auch im zweiten Teil folgen.

 

 

 

Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Trotz eines eher gemächlichen Anfangs, konnte mich der Schreibstil überzeugen und das Finale gefiel mir auch gut. Einige Fäden bleiben offen und Fragen unbeantwortet, wie es bei einem Auftakt üblich ist. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, weil ich unbedingt wissen will was die Zwillinge auf ihrem Weg noch erwarten wird.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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