Die Prophezeiung des magischen Steins ~ Stephan M. Rother [Rezension]

 

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Thienemann 
Erscheinungstermin: 17.07.2018
ISBN: 978-3522202442
Illustrator: Maximilian Meinzold
empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Preis: 15,00 € / eBook: 11,99 €
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Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia … Werden die Gefährten die Prophezeiung erfüllen?

 

 

 

Die Prophezeiung des magischen Steins hat mich bereits vom Buchtitel her sehr angesprochen. Dazu kam noch der spannende Klappentext und ich wusste, dass ich an diesem Buch einfach nicht vorbei gehen kann.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Man begegnet Dafydd und lernt sein Leben am Hof kennen. Er ist Lehrling eines Barden und der beste Freund von Prinzessin Livia. Doch der König möchte seine Tochter und Erbin auf ihre Rolle als zukünftige Königin vorbereiten.  Deshalb sendet er Dafydd auf Erkundungsmission mit Paladin. Ob der Junge wieder heim kehrt spielt erst einmal keine Rolle. Er möchte ihn aus dem Weg haben.

Auf dem Weg begegnen Dafydd und Paladin Verbündeten und ausgerechnet Dafydd soll der Träger des magischen Steins sein. Er soll die Prophezeiung erfüllen. Es ist ein Stein, der große Macht verleiht und um dessen Besitz Kriege geführt werden. Dafydd muss sich den Herausforderungen stellen und gemeinsam mit seinen Freunden versuchen das Land zu retten. Doch der Gegner ist mächtiger als gedacht und bald schon befinden die Gefährten sich im größten und gefährlichsten Abenteuer ihres Lebens.

Die Gruppe rund um Dafydd sowie den Hauptcharakter selbst mochte ich sehr gerne. Da wäre der Barde Paladin, der eine sehr besonnene Art hat und auch sehr klug ist. Der vorlaute Gnom, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt sowie der grummelige Zwerg, der eine Beschützerrolle einnimmt. Dazu noch die Hexe Morgat, die wirklich schrullig ist und immer mal wieder zur Erheiterung beiträgt mit dem was sie sagt oder tut. Und natürlich Prinzessin Livia, die so gar nicht ladylike sein möchte, sondern sich lieber ins Abenteuer stürzt anstatt pompöse Kleidern und einen strengen Benimmcodex zu akzeptieren. Die unterschiedlichen Gefährten verleihen dem Buch viele Facetten und sorgen für Spannung.

Der Spannungsbogen ist ab und an etwas schleppend gewesen leider. Dies lag zum Einen an den ausführlichen Beschreibungen, die für meinen Sohn noch zu langatmig waren und ihn nicht ans Buch fesseln konnten. Auch gibt es Passagen in denen nicht ganz so viel passiert. Für mich war das weniger eine Schwierigkeit als für meinen Sohn. Deshalb sehe ich das ein wenig kritisch, weil das Buch auch schon für junge Leser auch gedacht ist.

Was den Lesefluss leider gestört hat waren die fehlenden Kapitel. Es gibt Unterteilungen in Form kleiner Illustrationen, aber man liest quasi einen Fließtext. Für meinen Sohn, der  Abends immer ein bis zwei Kapitel liest ist es dann schwierig das ein wenig zu unterteilen.  Auch wechselt die Perspektive immer mal auf andere Protagonisten als Dafydd und dann ist es schwierig hier einen klaren Absatz zu erkennen, wenn es nur durch die Illustration unterteilt ist.

Der Schreibstil von Stephan M Rother hat aber dann wieder so zu fesseln verstanden, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch gelesen habe. Die Atmosphäre ist in vielen Szenen so wundervoll und fesselnd, dass ich mich richtig in die Szenerie hineinversetzt gefühlt habe. Auch die witzigen Szenen und Wortwechsel zwischen den Protagonisten haben mich gut unterhalten und für einige schöne, fantasievolle Lesestunden gesorgt.

 

 

 

 

Der Altersempfehlung kann ich mich nur bedingt anschließen, da zumindest ein Sohn einige Szenen als zu lang empfand und die fehlenden Kapitel das Lesen für ihn etwas erschwert haben. Ich denke hier variiert die Altersangabe stark nach Insgesamt hat mir als erwachsener Leser das Buch  gut gefallen. Es war spannend, witzig und fantasievoll. Der Autor hat hier eine ganz wundervolle Welt erschaffen, die mich entführt hat in die Geschichte rund um Dafydd und die Prophezeiung des magischen Steins.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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