Die Oma-Adoption ~ Maren von Klitzing [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Woow Books
Erscheinungstermin: 13.10.2017
Illustration: Nina Hammerle
ISBN: 978-3961770052
empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre
Preis: 14,00 € / eBook: 10,99 €
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Emma und ihr Bruder Elias wünschen sich nichts sehnlicher als eine richtige Oma. Wie die Oma zu sein hat, wissen die beiden ganz genau. Sie muss Kuchen backen, Wollsocken stricken und vorlesen können.Aber die Familie kann man sich nicht aussuchen oder? Die beiden gehen in ein Altersheim und beginnen mit der Suche. Dabei lernen sie die lustige Greta kennen, die zunächst so gar nicht die gesuchte Oma zu sein scheint. Denn sie ist gar nicht Oma-mäßig. Dafür steckt sie aber voller lustiger Ideen und Einfällen.

 

 

 

Was zunächst klingt als hätten die Kinder gar niemanden, ist die Geschichte einer Mutter, die voll berufstätig die Post austragen muss um für ihre Kinder zu sorgen. Dadurch ist sie nicht so für ihre Kinder da wie sie es gerne wäre. Die Kinder führen im nahe gelegenen Altersheim etwas auf und so kommt ihnen die Idee, wie sie doch noch an etwas Nestwärme kommen können.

Sie begeben sich auf die Suche nach einer Oma. Da schreckt sie auch die robuste und strenge Köchin des Heimes nicht, die immer wieder versucht die Kinder rauszuwerfen. Sie versuchen es einfach immer wieder. Dabei haben sie sich gut mit einem Fragebogen für die potenziellen Omas und Opas ausgerüstet und befragen einfach alle ob sie gern backen, stricken oder gerne vorlesen.

Diese Idee fand ich wahnsinnig süß und auch sehr kreativ von den Kindern. Sie lassen sich einfach nicht aus der Ruhe bringen und bleiben stets am Ball. Bals schon wächst ihnen die verrückte und individuelle Greta ans Herz und sie unternehmen immer häufiger etwas mit ihr. Und als Greta jemanden besuchen möchte entdecken die Kinder bald nicht nur, dass eine Oma nicht immer wie im Bilderbuch sein muss, sondern auch, dass manchmal ein Zaubergarten das Paradies sein kann.

Das Buch hat uns sehr gut gefallen, weil die Suche nach der Oma mit sehr viel Witz erzählt wird und jede Menge Charme ausstrahlt. Man wird ab den ersten Seiten schon von den zwei Kindern um den Finger gewickelt. Sie sind beide herzensgut und auch gut erzogen, denn sie lassen die Menschen in Ruhe, die gleich sagen, dass sie gar keine Enkel wollen und konzentrieren sich auf die Menschen, die froh um jede Ablenkung in dem tristen Alltag des Heimes sind.

Den Ausgang der Geschichte haben wir zwar nicht geahnt, aber dennoch gehofft, dass alles am Ende gut wird. Doch genau das ist in Kinderbüchern wichtig um einen Wohlfühlfaktor für kleine Leser zu schaffen.

Der Schreibstil ist dem Lesealter angemessen und gut verständlich. So finden jüngere und etwas ältere Leser gut in die Geschichte hinein und werden nicht über- oder unterfordert. Dadurch, dass es einen jungen und ein Mädchen in der Geschichte gibt, ist das Buch für Jungs und Mädchen gleichermaßen geeignet

Die Illustrationen haben uns manches Mal auch zum Schmunzeln gebracht, weil sie so gut in die Geschichte hineinpassen und eine tolle und gelungene Ergänzung sind.

 

 

 

Ein lustiges und gelungenes Abenteuer rund um das Thema ob man sich seine Familie selbst aussuchen kann. Erzählt mit viel Witz und Charme können wir das Buch definitiv empfehlen.

Wir vergeben hier:

 

 

 

 

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