Die Ladys von Somerset ~ Julie Marsh [Rezension]

 

Taschenbuch: 402 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Erscheinungstermin: 11.04.2022
ISBN: 978-3746639420
Preis: 12,00 € / eBook: 3,99
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Die Ladys von Somerset:

  1. Die Liebe, der widerspenstige Ambrose und ich (11.04.2022)
  2. Ein Lord, die rebellische Frances und die Ballsaison (16.01.2023)

Lords, Ladys und die große Liebe

London, 1807: Als die theaterbegeisterte Emma in eine Notlage gerät, muss sie sich von Lady Darlington als Gesellschafterin anstellen lassen. Die Lady will ihre Tochter Anthea mit dem reichen Nachbarn Mr Livingston verheiraten – ausgerechnet mit Emmas Hilfe. Leider scheint sich Anthea mehr für den berüchtigten Dandy Ambrose Beauchamp zu interessieren als für den Nachbarn. Geschickt versucht Emma daher mit einem Theaterstück der Liebe auf die Sprünge zu helfen. Während der Proben wird es immer schwieriger, zwischen gespielter Liebe und echten Gefühlen zu unterscheiden. Nicht zuletzt für Emma selbst, deren eigenes Herz unberechenbar auf den Dandy reagiert. 

Quelle atb

 

 

 

Ich hatte mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich auch gern immer mal wieder in die Zeiten des 18. Jahrhunderts eintauche und es liebe die Ladys und Lords auf ihrem persönlichen Weg zum Glück zu begleiten.

Emma ist eine Frau, die von ihrem Vormund viele Dinge gelernt hat, die damals durchaus unüblich für eine junge Dame waren. Sie liest unter anderem begeistert literarische Werke und empfindet eine Verbindung zum Theater in London. Auch ist sie gern selbstständig und kreativ, wenn es darum geht aus einer Notlage heraus zu kommen. Nun ist Emma plötzlich auf sich allein gestellt und soll bei Lady Darlington als Gesellschafterin und Kupplerin für deren älteste Tochter dienen. Aber was tut man nicht alles, wenn man keine andere Wahl hat? Also begibt sich Emma auf die Fahrt nach Somerset gemeinsam mit Lady Darlington, deren Tochter Anthea und dem Dandy Ambrose Beauchamp, der ihr bereits im Theater einmal negativ aufgefallen war.

Anthea scheint auch an dem Dandy leider mehr Gefallen zu finden als an dem reichen Gentlemen, den ihre Mutter für sie vorgesehen hatte. Doch wird es Emma gelingen hier zu intervenieren? Kann man Gefühle wecken oder gar steuern? Und dann reagiert Emma selbst unberechenbar auf den Dandy. Was sie so aufregt an ihm, kann sie noch gar nicht einschätzen.

Ambrose ist ein sehr schwierig zu fassender Charakter. Meistens ist er überheblich, selbstverliebt und scheint eine ernste Situation niemals ernst zu nehmen. Emma ist das genaue Gegenteil, versucht alles richtig zu machen um ihre Anstellung nicht zu verlieren, ist gewissenhaft und vorausschauend.

Die Beziehung der beiden empfand ich leider in großen Teilen als wahnsinnig anstrengend. Sie giften sich eigentlich nur an. Und am liebsten würde man beide in einen Raum sperren, damit sie mal ein Gespräch führen. Eine tiefere Emotion konnte ich zwischen den beiden nicht feststellen und so kam beim Lesen auch keine wirkliche Romantik auf.

Die eine oder andere Überraschung erwartete mich in Bezug auf die Darlingtons, denen ich viel lieber gefolgt bin als Emma und dem unmöglichen Dandy. Da hier aber Emma die Hauptfigur war, bekam ich nur kleine Eindrücke der Darlingtons.

Im nächsten Teil geht es um Antheas Schwester, Frances, die eine recht rebellische Ader hat und die ich auch sehr sympathisch fand. Deshalb werde ich den nächsten Band definitiv noch lesen und schauen ob es an den Figuren lag. Ich persönlich fand es sehr schade, dass mir ein Einstieg einfach nicht wirklich gelingen wollte. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und hat mir gut gefallen.

 

 

 

Dieser erste Band konnte mich leider nicht völlig überzeugen. Es gab immer wieder gute Szenen, aber insgesamt blieben mir die Protagonisten etwas zu fremd und oberflächlich. Vor allem die Beziehung zwischen Emma und Ambrose war mehr anstrengend als interessant. Da dies den Hauptteil der Geschichte ausgemacht hat, gefiel es mir insgesamt nicht so gut, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich freue mich jedoch auf Frances, die mich ein wenig an Eloise Bridgerton erinnert hat und werde den nächsten Band der Ladys von Somerset auf jeden Fall noch lesen.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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