Die Highlanderin 1 ~ Eva Fellner [Rezension]

 

Taschenbuch: 505 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Erscheinungstermin: 17.05.2021
ISBN: 978-3746638294
Preis: 15,00 € / eBook: 11,99 €
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  1. Die Highlanderin (17.05.2021)
  2. Der Weg der Highlanderin (11.10.2021)

Die Tochter der Highlands.

Island 1289: Bei einem Schiffsunglück gerät Enja in die Fänge von Menschenhändlern. Sie wird in den Orient entführt und dort zur Assassinin ausgebildet. Als junge Frau sucht sie ihre Wurzeln und macht sich auf den langen Weg nach Schottland, wo in den Highlands ein erbitterter Krieg zwischen den Clans und den Engländern tobt. Als Enja bei einem Angriff schwer verletzt wird, rettet sie ausgerechnet der Clanführer James Douglas. Auf seiner Burg kommt sie wieder zu Kräften. Sie ist fasziniert von James, und als er in englische Gefangenschaft gerät, unternimmt Enja alles, um ihn zu retten – obwohl sie sich damit einen mächtigen Feind macht: den englischen König.

Die hochspannende Geschichte einer furchtlosen Heldin vor der Kulisse der Schottischen Unabhängigkeitskriege

Quelle Aufbau Verlag

 

 

 

Der Roman startet im Jahr 1281. Hier begegnen wir der Protagonistin Enja zum ersten Mal. Sie gerät bei einem Schiffsunglück in die Fänge von Menschenhändlern. Es gibt aber immer wieder Zeitsprünge zur erwachsenen Enja. So haben wir zwei Erzählstränge. Der eine spielt zu Zeiten der Unabhängigkeitskriege in Schottland, der andere zeigt uns immer wieder den Weg der jungen Enja zur Assassinin.

Beide Zeitebenen sind hoch interessant und spannend. Zumal ich Enja auch als Protagonistin mal wunderbar anders fand. Man hat ja in diesen Romanen sonst oft die schwache Frau, die sich von dem starken Highlander retten lässt. Hier haben wir eine Assassinin, die nicht nur andere zum Kampf ausbildet, sondern, die auch ihr eigenes Land verwaltet und einen Clan hat, der ihr Gefolgschaft leistet. Für die damaligen schottischen Verhältnisse undenkbar und im Nachwort macht die Autorin auch deutlich wo sie sich einige Freiheiten in der Erzählung erlaubt hat. Einige Ereignisse wurden zeitlich verschoben, was mich aber nicht gestört hat. Schließlich wird auch im Nachwort klar, dass dies durchaus beabsichtigt war und ich fand die Verschiebungen durchaus stimmig.

Die Spannung im Roman ist von der ersten Seite an da und der Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann ziehen können. Auf beiden Ebenen ist der Spannungsbogen sehr stark und man will wissen was als nächstes geschieht. Auch, wenn klar ist, dass Enja Assassine werden wird, so sind die Geschehnisse bis dahin höchst fesselnd. Auch als Enja erwachsen ist geschehen so viele Dinge, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Enja hat trotz all ihrer Stärken auch ihre Schwächen und genau das macht sie so authentisch. Sie gibt nicht auf und ist eine stolze und unabhängige Highlanderin.  Auch bei den Nebenfiguren ist es der Autorin gelungen sie mit genügend Charakter-Tiefe zu beschreiben, sodass man von jedem Protagonisten ein gutes Bild hat. Viele Kapitel werden aus Enjas Sicht in der Ich-Form erzählt, es gibt aber auch immer mal Kapitel wo ein auktorialer Erzähler zu Wort kommt. Diese Stellen ergänzen die Kapitel von Enja sehr gut, da sie eine Gesamtheit erschaffen, die ein reiner Ich-Erzähler nicht erschaffen könnte.

Sehr erfrischend ist auch, dass hier die Erlebnisse von Enja im Vordergrund stehen und es sich nicht um eine Aneinanderreihung historischer Fakten handelt. So bleibt der Spannungsbogen durchgängig hoch. Das Buch ist ein echter Abenteuer-Roman und alles hat sich wie ein Film vor meinem Auge abgespielt. Ein Kinofilm für die Gedanken quasi. Und ich könnte mir hier auch sehr gut eine Verfilmung oder Serie vorstellen.

Das Ende des Buches lässt noch einiges für den zweiten Band übrig, der im Oktober dann erscheinen wird. Und nach dem Lesen des ersten Teils, muss ich einfach wissen wie es weiter gehen wird.

 

 

 

Ein unglaublich gut gelungener Auftakt, der am Ende dafür sorgt, dass man gerne sofort das zweite Buch hätte. Wer gerne historische Abenteuer mag, der sollte sich die Highlanderin auf keinen Fall entgehen lassen. Ein echtes Lesehighlight mit Suchtpotenzial.

Ich vergebe hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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