Being Beastly ~ Jennifer Alice Jager [Rezension]

 

eBook: 294 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungstermin: 02.Juni 2016
ASIN: B01CJWYHE6
Preis: 3,99 Euro
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Inhalt:

Die 16 jährige Valeria ist das schönste Mädchen in Monaghan. Nun ist es soweit, dass der König entscheidet wer ihr zukünftiger Mann wird. Und er wählt ausgerechnet Lord Jayden Westwood aus. Die Grafschaft Westwood hat den Ruf verflucht zu sein, das neue Haus gleicht eher einer Ruine als einem Herrenhaus und Jayden ist abweisend und kalt zu ihr. Doch dann stößt sie auf einen Raum mit vielen Windlichtern, die jedes ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen anderen Grafen voll Herzlichkeit und Güte……..

Rezension:

Valeria und ihre beste Freundin Belltaine sind total aufgeregt. Denn heute ist der große Tag an dem Valeria erfahren wird, wer ihr zukünftiger Mann wird. Der Schock sitzt tief als ausgerechnet Lord Westwood ausgewählt wird vom König. Zum Glück erwartet Valeria auf dem heruntergekommenen Anwesen noch Westwoods Leibarzt Liam Callahan, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch wird Valeria ihre wahre Liebe finden? Und was hat es mit den Windlichtern auf sich, die Lord Westwood versteckt in einem separaten Raum.

 

Die Geschichte wird überwiegend aus Valerias Sicht geschildert und es gibt immer mal wieder Rückblicke in Jaydens Vergangenheit. Ich habe auch sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden und fühlte mich gut unterhalten. Es handelt sich hierbei um eine Adaption von “Die Schöne und das Biest”. Die Geschichte schimmert zwar ein wenig durch, aber ich hätte mir hier ein wenig mehr gewünscht. Das Märchen kommt nicht so sehr zum Tragen, denn es handelt sich hier vielmehr um eine eigenständige Erzählung. Es gibt keinen Lummiere und auch keinen Tassilo in der Geschichte von Alice Jager, was ich persönlich ein wenig schade fand, weil ich gerade diese Figuren so sehr liebe. Die Geschichte wird in einem weniger märchenhaften als viel mehr in einer düsteren Atmosphäre angesiedelt, so erhält das Märchen ein viel dunkleres Kleid als ich es bisher kannte.

Doch das bedeutet nichts Negatives, sondern verlieh der Geschichte eine ganz eigene Dynamik.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und nachvollziehbar beschrieben. Valeria wuchs nur in dem Bestreben auf schön zu sein und bald einen Mann von hohem Stand zu heiraten. Eigenständiges Denken und Handeln war unerwünscht. Und so verwundert es wenig, wenn sie zunächst sehr blauäugig daher kommt und die Dinge in der ihr beigebrachten Art lösen möchte. So ist das erste was ihr einfällt als sie in Westwood ankommt, einen Ball auszurichten um kein falsches Bild zu erzeugen. Doch Valeria entwickelt sich nach und nach zu einer sehr liebenswerten und tapferen jungen Frau, So ist sie mir nach einiger Zeit auch ans Herz gewachsen.

Lord Westwood ist als Protagonist sehr düster und man weiß zunächst nicht wirklich was ihn bewegt. Doch das soll auch nach dem Lesen meiner Rezi so bleiben und ihr solltet deshalb zum Buch greifen.

Es erwarten euch einige überraschende Wendungen, die ich so nicht hätte voraussehen können und ein actionreicher Showdown mit einem tollen Finale.

Fazit:

Eine überraschende und düstere Adaption von “Die Schöne und das Biest”, die mich gut unterhalten hat und die ich allen Fans von Adaptionen empfehlen kann.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

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