Arrion ~ Tanja Rast [Rezension]

 

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Amrûn Verlag
Erscheinungstermin: 20. August 2015
ISBN: 978-3958692114
Preis: 12,90 Euro / eBook: 4,99 Euro
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Inhalt:

Neve ist eine Geistersängerin und zieht einsam von Stadt zu Stadt. Immer auf der Spur der leidenden Geister, die sie in die andere Welt singen will. Dies ist ihre Pflicht und ihre Lebensaufgabe. Als Sängerin gilt sie als unberührbar und niemand würde es normalerweise wagen den Gesandten der Götter ein Leid zuzufügen. Doch plötzlich wird sie gejagt und nur der ungewöhnliche Geist von Ritter Arrion kann sie retten. Was geschieht in der Welt? Warum sind die Geistersängerinnen plötzlich Freiwild?

Rezension:

Der Einstieg in das Bcuh ist mir sehr gut gelungen. Man lernt direkt Neve und ihre Mutter kennen und erfährt, dass Geistersängerinnen mit verschiedenen Männern schlafen um Töchter zu bekommen. Diese Töchter werden von der Mutter ausgebildet und dann hinaus in die Welt gesandt. Genau diesen Weg schlägt auch Neve ein, nur ist ihr leider bisher keine Tochter vergönnt.

Als Neve von großen Leid Arrions angezogen die Stadt betritt ahnt sie noch nicht, dass Arrion kein gewöhnlicher Geist ist. Normalerweise sind die Geister verwaschene Flecken, die sich recht einfach ins Jenseits geleiten lassen. Doch Arrion kann sich vollständig materialisieren. Als er Neve gegen die Stadtwache verteidigt, gibt sie ihr Leben in seine Hände und flieht. Dabei folgt ihr Arrion als persönlicher Beschützer.

Und Neve fühlt sich zu Arrion hingezogen, doch die beiden finden nicht zueinander, denn bei jeder Berührung und jedem Kuss kommt das Fischproblem zutage. Sobald sie sich näher kommen fühlt es sich eklig und fischig an. Solche Annäherungsszenen hat man recht oft im Buch und auch das Wort Fischproblem kommt für meinen Gecshmack etwas zu häufig vor, zumal es nicht wirklich zur Handlung beiträgt, denn die hat es durchaus in sich. Die Hintergründe zur plötzlichen Jagd auf die Sängerinnen sind spannend und werden von der Autorin mit viel Action erzählt.

Neve ist als Hauptprotagonistin manchmal etwas unangenehm, was nicht an ihrer hilfsbereiten Art liegt sondern daran, dass sie immer und überall zu kichern anfängt. Selbst bei Szenen wo sie über blutige Leichen laufen muss kichert sie. Oder als Arrion und Neve angegriffen werden, auch da kichert sie an den unpassendsten Stellen.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr flüssig und angenehm zu lesen. So fliegt man förmlich durch die Seiten und schnell war das Buch zu Ende. Und mit der Auflösung des Ganzen habe ich auch nicht wirklich gerechnet.

Fazit:

Ein ungewöhnlicher Geisterritter, eine Geistersängerin und eine tollen Storyline, die mich gut unterhalten hat. Kleine Abstriche gibt es für das stets auftauchende Fischproblem und das oft unpassende Kichern von Neve.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

 

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