Blackout – Marc Elsberg

 

Taschenbuch: 800 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Deutsche Erstveröffentlichung: 17. Juni 2013
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3442380299
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Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard« sowie Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Er hat für dieses Buch drei Jahre gebraucht. Hat sich genauestens über alle Abläufe informiert und das Szenario so realistisch wie möglich dargestellt. Ein paar Technische Details hat er allerdings verändert um keine Anleitung zu schreiben, wie man Stromnetze lahmlegt. Das schreibt er selbst m Nachwort.

Der Leser landet, wie bei einem echten Stromausfall plötzlich mitten im Geschehen. Die Geschichte beginnt als Piero Manzano einen Autounfall hat, weil die Ampeln ausgefallen sind. Dann stellt er fest, dass nicht nur ein paar Ampeln ausgefallen sind, sondern das gesamte Stromnetz. Dann landet der Leser zunächst in einem Stromkraftwerk, in dem die Angestellten genauso überrascht sind und versucht wird das Netz neu zu starten. Doch diese Versuche schlagen fehl.

Ich will auch nicht zu viel verraten um euch die Spannung nicht zu nehmen. Es gibt einige Hauptpersonen, die jeweils in recht kurzen Kapiteln auftauchen. Der Leser springt also immer zwischen verschiedenen Orten hin und her. Man bekommt als Leser also parallel mit was wo passiert und kann beobachten wie Marc Elsberg die Fäden wieder zusammenführt, die er aufgenommen hat. Piero Manzano ist eine dieser Hauptfiguren und war mir sofort sympatisch. Auch die anderen Figuren und deren Familien wachsen einem schnell ans Herz. Man kommt als Leser auch nicht wirklich zum Luftholen zwischen den Kapiteln. Und dabei schreibt Herr Elsberg so realistisch, dass man jedes mal froh ist wenn man bei sich zu Hause noch Strom hat.

Mich hat das Buch aus mehreren Gründen total gefesselt. Erstens wollte ich wissen wie es den Hauptfiguren ergeht in dieser Zeit, zweitens waren die Hintergrundinformationen wahnsinnig interessant. Ich habe mich noch nie damit befasst wo der Strom herkommt und wie der da hin kommt. Und drittens wollte ich unbedingt wissen, wer der Verantwortliche war und weshalb. Außerdem wurde mir beim Lesen erst klar wie abhängig man eigentlich vom Strom ist.

Damit ich euch jetzt nicht doch noch zuviel verrate, höre ich jetz auf zu schreiben.

Mein Fazit zu dem Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Ich habe erst gezögert, weil es so dick ist und ich mit dem Genre schon einiges Langweiliges erwischt hatte. Aber dieses Buch ist alles, nur nicht langweilig.

Ich gebe dem Buch verdiente ★★★★★

 

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3 Kommentare

  1. Karen Simon

    also ich fand, dass war ein tolles buch ! sehr interessantes thema – hich spannend!
    der autor scheint auch ein interessanter charakter zu sein:
    http://betterymagazine.com/conversations/interviewing-marc-elsberg/

    viele grüsse

    1. Kolberg Claudia

      Danke für den Link zum Interview 🙂 habe es gerade gelesen und finde seine antworten sehr interessant 🙂

      Liebe Grüsse
      Claudi

  2. Julia R.

    Hach, wieder mal total spannend. Schöne Rezi, macht wieder ganz neugierig auf das Buch.
    Ist wirklich ein dicker Wälzer *g*
    Aber ein interessantes Thema.
    Wie man sich bei einem Stromausfall fühlt kann ich gut nachvollziehen. Wir hatten ja vor nicht allzu langer Zeit einen. Finde da mal die Taschenlampe oder Kerzen 😉 grins *
    Gar nicht schön. Man fühlt sich total verloren und hilflos. War froh, als wieder alles ging.
    Danke für den tollen Leseeindruck.
    Liebe Grüße,
    Julia

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