Verdorbenes Blut ~ Geoffrey Girard

 

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback)
Deutsche Erstveröffentlichung: 15. April 2014
ISBN: 978-3785761090
Preis: 14,99 Euro
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Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in die Geschichte des Klonens. Da dies hier ein zentrales Thema und Auslöser für die Vorfälle ist fand ich diese kurze Übersicht und die Auffrischung dessen was ich bereits wusste sehr interessant und wichtig.
Anschließend wurde mir eine kurze Sequenz gezeigt, die bei den Taliban spielt, in dieser wird beschrieben, wie die Amerikaner einen Feldversuch mit einem Gas machen, welches Menschen in gewissenlos mordende Ungeheuer verwandelt.

Dann beginnt der eigentliche erste Teil des Buches. Ich traf dort auf Castillo, einen ehemaligen Soldaten mit einer ganzen Menge unverarbeiteter Erlebnisse im Kopf. Castillo wird vom DSTI angeheuert um sechs Jungen zu finden, die aus einer Einrichtung ausgebrochen sind. Doch schnell wird klar, dass es sich nicht um normale Problemfälle handelt. Die Jugendlichen sind Klone von Serienkillern. An ihnen sollte bewiesen werden ob sich der Drang zum töten vererbt oder ob er erlernt ist. Bei diesem Ausbruch wurden viele Menschen auf grausamste Weise getötet. Castillo ist schnell klar, dass das DSTI ihn hier nicht zu einem normalen Einsatz berufen hat.

Neben Castillo gibt es da auch noch Dr. Jacobson. Dieser hat die Versuche mit den Klonen geleitet und ist hauptverantwortlich dafür was geschehen ist. Dr. Jacobson hat auch einen Adoptivsohn, der ein direkter Klon von Jeffrey Dahmer ist und recht wohlbehütet bei Jacobson aufgewachsen ist.

Als Leser werden einem auch immer wieder Szenen von den Killer-Klonen gezeigt und wozu diese fähig sind.

Diese vielen Handlungsstränge  führt der Autor gekonnt zusammen und nach der ersten Orientierunsphase war ich vollständig in der Handlung gefangen und fasziniert von diesem Buch. Es wird während des Lesens alles was erklärt werden muss auch erzählt. Somit konnte ich die Hintergründe dieser Geschichte gut verstehen und kam auch gut mit, wenn von Klonen und Verfahrensweisen dabei gesprochen wurde. Der Autor schaffte es trotz dieser Hintergrundinformationen, die er vermittelte, das ganze Buch über den Spannungsbogen zu halten. Und die Erklärungen waren auch schön häppchenweise in das Buch eingewoben, so dass ich nicht das Gefühl hatte eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert und am Ende jedes Abschnittes wartet ein Cliffhanger auf den Leser, der es einem schwer macht das Buch aus der Hand zu legen. Wo es die ersten Seiten noch etwas verwirrend war machte der Autor dies mit umso mehr Spannung im fortlaufenden Erzählstrang wieder gut. Und am Ende der Showdown ist einfach gigantisch.

Mein Fazit ist: Ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben und kann es allen Thriller-Fans uneingeschränkt weiterempfehlen.

Ich vergebe hier: ★★★★★

 

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