Weltenwanderer 1 – Vier Farben der Magie ~ V.E. Schwab [Rezension]

 

Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: FISCHER Tor
Erscheinungstermin: 27.04.2017
ISBN: 978-3596296323
Originaltitel: A Darker Shade of Magic
Übersetzung: Petra Huber
Preis: 9,99 € / eBook: 9,99 €
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Die Weltenwanderer-Trilogie im Überblick:
  1. Vier Farben der Magie (27.04.2017)
  2. Die Verzauberung der Schatten (23.11.2017)
  3. Die Beschwörung des Lichts (Erscheinungsdatum steht noch aus)

 

Inhalt:

Der Magier Kell ist einer der letzten Weltenwanderer. Er ist ein Antari und kann durch Blutmagie zwischen den vier Welten wechseln. Es gibt die Stadt London vier Mal und kell ist ein Vermittler zwischen diesen Welten. Doch eines Tages schmuggelt er unwissentlich ein Artefakt in ein anderes London. Damit bricht er nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern er gefährdet damit auch das Gleichgewicht der Welten…..

Rezension:

Nachdem ich schon so viel von dieser Trilogie gehört habe, musste ich einfach den Auftakt lesen. Es war für mich einfach eins der Bücher, die ich auf keinen Fall verpassen wollte.

Ich muss gestehen mir fiel der Einstieg ein wenig schwer. Man bekommt als Leser nur nach und nach erläutert warum die vier London nun getrennt sind und welche Funktion die Antari nun ausfüllen. Doch nach einer gewissen Zeit und ein paar mehr Erläuterungen war ich sehr gefesselt von der Geschichte und auch dem Weltenentwurf, der dem Leser hier präsentiert wird.

Es gibt die Stadt London insgesamt vier Mal. Und Kell ist einer der zwei letzten Antari, die zwischen diesen Welten reisen können. Kell lebt im roten London. Hier ist die Magie noch lebendig und wird in vielerlei Hinsicht genutzt. Ein leben ohne diese Magie kann man sich hier nicht vorstellen. Kell lebt als Adoptivsohn beim Königspaar und ist mit dem Prinzen Rhys sehr verbunden, da Rhys quasi sein Bruder ist. Dennoch hat er stets das Gefühl gefangen zu sein und nur vom Königspaar angenommen worden zu sein, weil er ein Magier ist und die Königsfamilie das nutzen möchte.

Das weiße London ist gezeichnet von Blut und einem magischen Kampf. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Und hier lebt Holland, der andere Antari im Dienste der grausamen Geschwister, die das Land beherrschen. Das graue London ist fast magielos und so wird jeder, der einen Hauch von Magie in sich trägt zur Zielscheibe. Man schreibt hier dem Blut magische Kräfte zu und es ist durchaus möglich, dass man umgebracht wird, damit andere das Blut trinken können in der Hoffnung Magie befehligen zu können. das schwarze London wird besser verschwiegen und gilt als totes Land.

Es gibt mehrere personale Erzählstränge, denn neben Kell folgt man der Straßenräuberin Lila. Lila möchte durch ihre Räuberein ein Schiff erwerben irgendwann und eine große und gefürchtete Piratin werden.  Als LIla und Kell aufeinander treffen kommt die Geschichte so richtig in Fahrt und es passiert plötzlich sehr viel zeitgleich.

Der Spannungsbogen erlebt einen Sprung als die beiden sich begegnen. Dennoch hängt die Geschichte scheinbar zwischendurch immer ein wenig und ich hätte mir dann stellenweise wieder mehr Tempo gewünscht. Auch konnte ich zu den Protagonisten teilweise nur schwer einen Bezug finden. Lila mochte ich zunächst sehr, doch sie hat immer mal wieder Anwandlungen wo ich sie einfach nicht nachvollziehen konnte. In den unpassendsten Situationen erliegt sie zum Beispiel den Drang etwas zu Stehlen. Und da wollte ich sie schon manchmal zur Vernunft rufen. das hat zwischendurch leider immer wieder Sympathiepunkte gekostet. Ich hoffe aber ihr Verhalten klärt sich im Laufe der nächsten zwei Bände.

Sehr angenehm war auch, dass es hier mal keine Liebesbeziehung gibt und der Romance Faktor somit weg fällt. Man hat hier einfach mal wieder einen klassischen Fantasy-Roman vor sich.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen. Dennoch bin ich auf Teil zwei im November sehr gespannt und kann das Buch Fans von klassischen Fantasygeschichten empfehlen.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

 

 

 

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