Brennt die Schuld ~ Heidrun Wagner [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Oetinger 34
ISBN: 978-3958820296
Einband und Illustrationen von Miri D’Oro
empfohlenes Alter:  14-16 Jahre
Preis 9,99 Euro / eBook:5,99 Euro
Kauf mich! 

Die Trilogie im Überblick:

1: Wenn du vergisst (22.08.2016)
2: Brennt die Schuld (24.10.2016)
3: In deinem Herz (01.01.2017)

Inhalt:

Zoe kann sich inzwischen bruchstückhaft an einige Dinge erinnern, doch die Todesnacht ihrer Schwester Maya bleibt immer noch im Dunkel. Bei ihren Eltern hält sie es nicht mehr aus und wohnt derzeit bei Elias, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch was geschah wirklich in der besagten Nacht? Ist Zoe am Ende schuldig? Eine Reise nach Bamberg zu alten Freunden soll ihr weitere Erkenntnisse liefern…..

Rezension:

Nachdem der erste Band mit einem ganz fiesen Cliffhanger endete musste ich einfach zu Band 2 greifen. Die weitere Entwicklung der Geschichte war zu interessant für mich.

Auch Band 2 entwickelte schnell ein hohes Spannungspotenzial und riss mich förmlich mit sich. Im Mittelteil allerdings ließ der Spannungsbogen ein wenig nach und nahm gegen Ende erst wieder richtig an Tempo auf. Zoes ständige Selbstzweifel und ihr Wahn, dass alles an den Bildern liegen könnte, wiederholen sich in der Mitte des Buches leider recht oft und verloren so für mich an Glaubwürdigkeit. Natürlich passt Zoes Verhalten und ihre starken Schuldgefühle zum Titel . Doch war es mir einfach ein wenig zu viel an dieser Stelle. Doch Heidrun Wagner hat mich mit fortlaufender Handlung auch wieder eingefangen und so konnte ich das Buch am Ende doch kaum aus der Hand legen.

Die Illustrationen sind wieder auf jeder Seite zu finden und sie verändern sich auch parallel zu Zoes Entwicklung immer ein wenig. Die Entfaltung von Zoes Persönlichkeit ist somit nicht nur in ihren Taten spürbar und darin wie sie nach und nach einige Teile zusammenfügt, sondern eben auch an den grafischen Ergänzungen des Buches. Das hat mir wieder gut gefallen. Einige der Bilder waren leider etwas zu dunkel und man konnte dadurch die Schrift ab und zu nicht so gut lesen. Da hätte ich mir etwas weniger kräftige Grautöne gewünscht auf ein paar Seiten.

Der Schreibstil ist wieder jugendlich gehalten und passt absolut zur Zielgruppe. Doch auch ich lese solche lockeren Wortwechsel ganz gerne und habe mich gut unterhalten gefühlt.Doch nicht nur um Mayas Todesnacht geht es, sondern eben auch um Zoes Gefühle für Elias und Niklas, die ja bereits im ersten Band schon etwas zwiegespalten waren. So sorgen auch hier wieder wechselnde Szenen dafür,dass man als Leser mal das eine und mal das andere glaubt. Dieses Verwirrspiel war wirklich wieder sehr gelungen umgesetzt.

Fazit:

Wer den Auftakt der Trilogie mochte, der wird von der Fortsetzung ebenfalls begeistert sein. Bis auf die kleinen Spannungshänger im Mittelteil konnte mich Band 2 jedenfalls überzeugen und ich freue mich auf das Finale.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

 

 

 

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