Blogtour – Glasseelen von Tanja Meurer- Tag 2 ~ Wie erkennt man einen Serienkiller?

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu Tag 2 der Blogtour zu “Glasseelen” von Tanja Meurer! 

Nachdem ihr gestern bei Manjas Buchregal ein wenig über Glasseelen erfahren durftet, erzähle ich euch heute einiges zum zentralen Thema des Buches: dem Serienkiller!

Doch zunächst gibt es wie gewohnt ein paar wichtige Eckdaten für euch:

 

Taschenbuch: 424 Seiten
Verlag: Edition Roter Drache
Erscheinungstermin: 18.09.2017
ISBN: 978-3946425311
Preis: 16,95 €
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Heute darf ich mich der Frage stellen woran man einen Serienkiller erkennt. Und diese Aufgabe verschaffte mir tatsächlich einige schlaflose Nächte, denn die Keyfacts sind erschreckend. 

Wusstet ihr zum Beispiel, dass von rund 500.000 Psychopathen in Deutschland nur die Hälfte auffällt und im Gefängnis oder Psychiatrien lebt? Die andere Hälfte läuft frei herum. Das liegt unter anderem daran, dass nicht alle Psychopathen auffällig und nicht alle kriminell werden.

Wenn diese Menschen Auffälligkeiten haben wie einen oberflächlichen Charme, ständig wechselnde Partner, ein überhöhtes Selbstwertgefühl oder Machthunger, dann können dies schon erste Anzeichen sein, dass mit der Person etwas nicht in Ordnung ist. Doch es gibt noch weit mehr erste Anzeichen für diese Täter: Sie haben oft keine Selbstkontrolle über ihr Verhalten, sind schlechte Verlierer und hassen feste Absprachen. Auch Verantwortungslosigkeit oder fehlen von festen Zielen im Leben deuten auf eine psychische Störung hin. Viele, die später zum Täter werden waren als Kind schon brutal oder haben sogar Tiere gequält oder andere Kinder verletzt.

Doch kommen wir zu den Serienkillern, die mich selbst im Traum verfolgten: Ich habe auf Wikipedia eine Liste mit jeder Menge Tätern gefunden und mich mal durch diese Fälle geklickt. Ich kann euch hier nur einen kleinen Einblick über die Schrecken geben, die ich gelesen habe. Wer mehr wissen möchte und sich selbst einige Fälle anschauen möchte, der kann diesem Link zu Wikipedia folgen und wird eine umfangreiche Liste mit Links zu jedem Täter finden.

Es gab sie schon in allen Epochen: 1440 zum Beispiel trieb Grilles des Rais sein Unwesen. Er ließ zahlreiche Kinder auf sein Schloss entführen um sie zu foltern und zu ermorden. Laut der Kirche waren es 140 Opfer, aber die Zahl wird höher auf ca 200 geschätzt. Erst nach Jahren schützte ihn die Immunität nicht mehr. Er versuchte Jahrelang mit Hilfe der Alchemie seinen Reichtum zu mehren. Ob er die Kinder deswegen tötete ist nicht bekannt.

1998 geriet Harold Shipman., ein britischer Hausarzt ins Visier der Ermittler, weil auffällig viele ältere Damen verstarben und eingeäschert wurden unter seiner Behandlung. Eines der Opfer wurde aber erdbestattet und konnte exhumiert werden. Dabei stießen die Ermittler auf eine hohe Dosis Diamorphin im Körper des Opfers.  Infolgedessen untersuchte die Polizei weitere Todesfälle, welche von Shipman bescheinigt wurden und stellte eine Liste von 15 Todesfällen auf. Sie entdeckte ein Tatmuster aus Verabreichung der tödlichen Dosen von Diamorphin, Unterzeichnen der Todesurkunden und Fälschen der medizinischen Aufzeichnungen.

Doch woran erkennt man sie nun? 

Dass Serienkiller keine Affekt-Täter sind, sondern Wiederholungstäter ist eins der Hauptmerkmale. Auch führen sie ihre Taten immer wieder auf dieselbe Weise aus. Dies ist zwanghaft bei diesen Menschen, weil sie sich nur bei ihren festen Ritualen wohl fühlen und den Rausch der Macht über ihre Opfer erleben können. In Simbabwe gab es einen Mann, der nachweislich mindestens 18 Menschen in der Nähe von Donnybrook ermordet hat. Er drang in die Häuser seiner Opfer ein, tötete den Mann und entführte die Frau in die nahe gelegenen Plantagen wo er sie stundenlang vergewaltigte und dann umbrachte. Wehrten sich die Frauen zu stark, dann brachte er sie auch vorher um und verging sich post mortem an ihnen. Deshalb nannte man ihn den Donnybrook Serial Killer.

Serienkiller sind süchtig nach Macht, manipulieren gerne andere und sind übertrieben ich-bezogen. Sie prahlen sehr gerne und verraten sich in einigen Fällen auch dadurch. Bei vielen Serientätern fällt auf, dass sie ungewöhnlich charmant sind und andere Menschen leicht in ihren Bann ziehen können. Dazu sind sie nach außen hin meistens die absoluten Vorzeigebürger. Durch diesen Deckmantel lassen sich die Taten leichter verbergen.

Doch es gibt auch sehr viele Täter, die das Schema des Serienkillers nicht ganz bedienen. Es gab auch Täter, wie zum Beispiel Peter Kürten, der Männer, Frauen und Kinder tötete. Dabei nahm er verschiedene Waffen zur Hand oder erwürgte seine Opfer auch mal. Er folgte keinem festen Muster, denn ihm ging es nur um den Akt des Tötens.

Nicht alle mit diesen Eigenschaften sind automatisch Serienkiller, aber durch diese ganzen Artikel werde ich mir einige Menschen in Zukunft etwas genauer anschauen…..

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, geht es auch in dem Buch Glasseelen um einen Serienkiller. Und es wird sehr spannend. 

 

Gewinnspiel:

Es gibt auch wieder ganz tolle Preise zu gewinnen diesmal und zwar:

 

Platz 1: Glasseelen, Seelenlosen und Schweiß und Blut

Platz 2: Glasseelen und seelenlosen

Platz 3: Glasseelen

 

Bewerbung bis einschließlich 26.11.2017 möglich

 

27.11. Gewinnerbekanntgabe

 

Alle Gewinne werden mit Goodies verschickt ( U.a. mit selbstgemachtem Metall Lesezeichen)

 

Alles was ihr dafür tun müsst ist mir folgende Frage in den Kommentaren zu beantworten:

 

Welche Serienkiller- Fälle sind euch noch im Gedächtnis geblieben und warum?

 

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden

Den gesamten Blogtourfahrplan gibt es bei Netzwerk Agentur Bookmark nachzulesen.

 

 

 

Die verwendeten Bilder sind von Pixabay und frei verwendbar.

 

 

 

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6 Kommentare

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  1. karin

    Hallo und guten Tag,

    ich muss ehrlich sagen im normalen Leben..gehen solche Menschen und ihre Taten …sorry einfach an mir vorbei.

    Denn ich mag mir gar nicht vorstellen, wie irre jemand sein muss bzw. überhaupt zu sowas fähig ist und auch irgendwie dann nicht mehr aufhören kann…

    Das übersteigt meine Vorstellung …..einfach nur abartig und irre..

    Trotzdem fällt mir dazu dieser Pfleger Niels Högel ein, der seine Patienten im Krankenhaus versucht zu tötet und sich dann als Held zu outen für eine möglicherweise Reanimation …und keinem ist es aufgefallen…..das es auf seiner Stadtion plötzlich soviele Todesfälle gibt.

    Romanmäßig Aufarbeitung fällt mir sonst noch ein….”Jack the Ripper” oder auch der irre aus “Schweigen der Lämmer”.

    LG…Karin…

  2. Daniela Schiebeck

    Die Mansonmorde, ganz schreckliche Geschichte

    Liebe Grüße,
    Daniela

  3. Lostcrow

    Huhu,

    den ersten auf deiner Liste habe ich vorhin auch gefunden. Ich muss sagen, dass ich aus dem Stehgreif keinen weiß, ausser Jack the Ripper. Aber es liegt auch daran, dass es geschichtlich so undurchsichtig ist. So ist man sich wohl nicht sicher ob es 5 oder 11 Morde waren. Und ob es überhaupt nur 1 Täter war. Er oder sie bleibt ein Mysterium.
    Auch die blutige Gräfin fällt mir ein. Ich mag ehrlich gesagt gar nicht weiter drüber nachdenken. Da läuft es mir eiskalt den Rücken runter 🙁

    Liebe Grüße

  4. Anja

    Guten morgen,
    oh, wo fange ich an? Ed Gain, die Eheleute West, Jeffrey Dahmer, Jack Unterweger, Alieen Wournos – nur um einige zu nennen. Warum mir diese (und auch andere) im Gedächtnis hängen geblieben sind? Weil mich das Thema interessiert und ich ein großer Fan von True Crime bin. NIcht wegen der Tat – nein, wegen dem Warum. Ich glaub, ich wäre der Cop, der niemals auf gibt einen Täter zu suchen und mich in den Fall zu verbeissen.
    Liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

    1. Tanja Meurer

      Hallo Anja,

      Deine Antwort zeigt, dass Du an dem Thema genauso interessiert bist, wie ich.
      Bei all den realen (historischen) Fällen interessiert ich in erster Linie die Psyche des Mörders. Die Haarmann-Protokolle geben Einsicht in die Person Fritz Haarmann, in sein Vorleben, seine Familie, die Zwiespältigkeit seiner Reaktionen. Ebenso Paul Moors Buch über Jürgen Bartsch, in dem er den Schriftwechsel, die Prozesseindrücke und Gespräche mit Familie, Umfeld und hinterbliebenen wiedergibt.
      Gerade in dem Bereich gibt es viel meinungbildende Bücher, aber auch ein paar ganz besonders neutrale, die Einblick in Zeit, Historie des Mörders und der Opfer, Umfeld, sozialen Status und persönliche Lebensumstände geben.

      Würde mich freuen, wenn wir in Kontakt blieben.

      Liebe Grüße,
      Tanja

  5. Lisa Ehrhardt

    Der bekannteste Serienkiller ist für mich Jack the Ripper. Mir ist er im Gedächtnis geblieben, da bis heute seine Identität nicht geklärt werden konnte.

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