Wo ist Nils der Eisbär? ~ Nicolas Piroux [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
Verlag: Belser
Erscheinungstermin: 09.03.2017
ISBN:  978-3763027767
empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Preis: 14,99 €
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Inhalt:

Nils der Eisbär steht seit vielen Jahren im Musée d’Orsay. Die Skulptur ist 1,60 m hoch, 2,50 m lang und wiegt über 2000 Kilo.  Manchmal ist es ihm hier furchtbar langweilig und deshalb wandert er durch die verschiedensten Kunstwerke. Dort ist er nur schwer zu finden, denn er versteckt sich gut und ist auch manchmal nur ganz klein. So wandert er durch die Kunstwerke des Musée d’Orsay. Doch wer kann ihn in den Meisterwerken entdecken? Denn manchmal hat er sich sehr gut versteckt. Kaum zu glauben, dass ein so großes Tier so schüchtern sein kann.

Rezension:

Zunächst fiel mir das Cover des Buches auf, weil es für ein Kinderbuch sehr klassisch ist und der Eisbär sich bereits im Werk von Claude Monet „Die Elster“, 1868-1869 verbirgt. Hier erahnt der Leser auch bereits wohin die Reise gehen wird im Buch.

Auf den 48 Seiten findet sich zuerst die Anfangsgeschichte zu dem Eisbären und wer das Kunstwerk geschaffen hat. Und dass so ein Eisbär im Museum nicht viel zu tun hat ist auch den kleinsten Lesern klar.

Blättert man weiter gelangt man auf jeder Seite zu einem anderen Werk eines Künstlers. Nicht nur Bilder auch Statuen finden sich hier  und überall ist der Eisbär zu finden. Wenn ihn die kleinen Leser einmal nicht finden gibt es auf den letzten Seiten auch noch eine Auflösung zu den Suchbildern.

Die meisten Bilder haben mir für die kleinen Leser recht gut gefallen. Es war allerdings auch eine Jagdszene in dem Buch „Jagd auf den Hirsch“ von Gustave Courbet 1867 oder „Katastrophe am Matterhorn“ von Gustave Dore, 1865 in dem Buch drin, die man vielleicht durch etwas kindgerechtere Kunstwerke hätte tauschen können. Diese empfand ich für so kleine Kunstinteressenten nicht wirklich altersgerecht. Ich kann euch aufgrund des Copyrights hier leider kein Bild einfügen, aber ich habe die Kunstwerke für euch unter den Namen verlinkt.

Die übrigen Kunstwerke sind jedoch für die jüngeren Leser durchaus sehenswert und werden durch das Suchen des Eisbären im Detail erforscht. Denn Nils ist manchmal auch für die Erwachsenen gar nicht so einfach zu finden. So können die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern auf die Suche nach dem frechen Eisbären gehen.

Fazit:

Bis auf die zwei nicht ganz altersgerechten Gemälde empfand ich das Buch als durchaus sehenswert um den Kindern auch schon einmal die großen Kunstwerke näher zu bringen. Und jedes Suchbild ist ganz einzigartig. Wissenswert ist auch noch, dass es bis auf den Eisbären die Original-Kunstwerke sind und hier keine üblichen bunten Wimmelbilder vorliegen.

Wir vergeben hier: ★★★☆☆

 

 

 

 

 

 

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