Stalker ~ Susan Murphy [Rezension]

 

Taschenbuch: 252 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Facebookseite der Autorin
Erscheinungstermin: 20. Mai 2016
ISBN: 978-3740708948
Preis: 9,99 Euro / eBook 3,99 Euro
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Inhalt:

Aurelie Buffay ist gerade mit dem College fertig geworden und hofft nun auf einen Job im Musik-Geschäft. Als sie den attraktiven Benjamin Bing kennen lernt, der bei ihrem Lieblingsplattenlabel als Songwriter arbeitet scheint es als wäre Liebe, Job und Zukunft in Chicago sicher. Doch Benjamin ist nicht der, der er zu sein scheint. Er verbirgt ein Geheimnis, das Aurelie und ihren besten Freund George in größte Gefahr bringt. Kann man das Unheil noch aufhalten? Oder stürzen alle ins Verderben?

Rezension:

Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch die Facebookseite der Autorin. Cover und Klappentext haben mich gleich angesprochen und so wollte ich das Buch natürlich auch lesen.

Der Einstieg in das Buch “Stalker” fiel mir sehr leicht. Man lernt zunächst Aurelie kennen und erlebt ihr erstes Zusammentreffen mit Benjamin. Die beiden scheinen das perfekte Traumpaar zu sein, doch dann zeigt Benjamin Seiten an sich, die ich zunächst nicht erwartet hätte. Was hat er vor? Wann wird Aurelie merken, dass etwas nicht stimmt? Und kann Aurelie entkommen?

Das Thema Stalker und Stalking geht immer mal wieder durch die Medien und war auch schon Thema zahlreicher Bücher. Mir ist aufgefallen, dass es einen roten Faden im Buch gibt und alles stimmig und authentisch aufgebaut ist. Die Autorin konnte mich mitreißen und ans Buch fesseln. Beschreibungen einzelner Protagonisten waren überzeugend und ich konnte mir die Personen gut vorstellen. Das ist mir persönlich auch immer sehr wichtig, weil ich einfach eine gute Beschreibung brauche um es bildlich vor mir zu sehen.

Der Schreibstil von Susan Murphy ist eingängig und lässt sich gut lesen. Hauptsächlich wird alles aus Sicht von Aurelie erzählt, aber auch Ben bekommt einen Erzählpart relativ am Ende in denen man noch einen tieferen Einblick in Bens Seelenleben erhält.

Was mich ein wenig gestört hat war Betty. Die innere Stimme von Aurelie, die immer wieder zwischendrin zu Wort kommt. Diese innere Stimme packt dann schon mal Koffer, stampft genervt mit dem Fuß auf oder ähnliches. Betty verleiht dem Buch zwar einiges an Humor und sie ist wirklich niedlich, aber sie verlieh dem Thriller eine humoristische Leichtigkeit, die ich eher in einem Chick-Lit-Roman erwartet hätte. Die Einblendungen mit Betty haben nicht immer gepasst, gerade wenn der Thriller-Teil gegen Ende von “Stalker” kommt war mir Betty oft einfach etwas zuviel.

Die erotischen Szenen sind an den passenden Stellen eingestreut und machen bei allem Prickeln nicht den Hauptteil des Buches aus. Die erste Hälfte in etwa ist Bens und Aurelies Lovestory, der Thriller-Teil zeigt sich erst recht spät in der Story ist jedoch gut und spannend gemacht.

Fazit:

Ein gut durchdachtes und gelungenes Debüt, das noch Platz für einen weiteren Roman lässt. Ich freue mich schon auf mehr von der Autorin.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

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