Mirador 1 – Bluescreen – Ein Mirador-Roman ~ Dan Wells [Rezension]

 

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
Erscheinungstermin: 04.10.2016
ISBN: 978-3492280211
Übersetzer: Jürgen Langowski
Preis: 12,99 Euro / eBook: 9,99 Euro
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Inhalt:

Los Angeles im Jahre 2050. Hier kann man tun und lassen was man möchte solange man nur vernetzt ist. Durch das Djinni, also ein Implantat im Kopf ist man 24 Stunden online. Für viele Menschen ist das Netz bereits überlebenswichtig, so auch für die junge Marisa, die im Satdtteil Mirador lebt. Doch was ist, wenn im Netz ein dunkler Feind lauert. Als Marisa auf die angeblich sichere Droge Bluescreen stößt, deckt sie eine Verschwörung auf, die weitreichender ist als sie sich vorstellen könnte.

Rezension:

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Der Einstieg fiel mir recht leicht, da der Autor zunächst alle Protagonisten vorstellt und man genau erklärt bekommt wie diese neue Welt der Zukunft so gestrickt ist. Der Spannungsbogen baut sich jedoch aufgrund der Länge der Einführung noch nicht so richtig auf an dieser Stelle, denn außer, dass Marisa und ihre Freunde die “Cherry Dogs” bilden und ein Onlinegame spielen erfährt man noch einiges aus dem Privatleben der einzelnen Mitglieder dieser Gruppe. Wer also direkt einen spannenden Einstieg erwartet, der wird ein wenig durchhalten müssen. Marisa lebt in Mirador, einem eher ärmlichen Viertel der Stadt.

Dafür überschlagen sich die Ereignisse förmlich als der Bluescreen Stick auftaucht, der bei weitem nicht so harmlos ist wie die Dealer ihn darstellen. Und da Marisa eine sehr begabte Hackerin ist, begibt sie sich auf Spurensuche und entdeckt nicht nur unglaubliches, sondern gerät auch selbst in größte Gefahr.

Die Zukunftsvision von Dan Wells hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen und ist auch bei weitem nicht so abwegig wie man zunächst glauben sollte. Wer hätte denn in den 80ern an Smartphones gedacht und daran was man mit so einem Teil alles machen kann. Das Djinni geht noch ein paar Schritte weiter, da es direkt implantiert ist. Man kann nicht nur mit all seinen Kontakten jederzeit sprechen darüber, sondern durch blinzeln und Augenbewegungen durchs Internet surfen und noch viele andere Dinge. Hat man sich im Gedränge mal verloren? Kein Problem, denn wer online ist von den Freunden wird auch mit Ortsangabe auf dem Djinni angezeigt und man findet sich schnell wieder. Die Autos fahren automatisch und man muss sie gar nicht mehr manuell steuern. Es ist tatsächlich eine völlig neue Welt und die Menschen leben quasi online.

Einerseits ist das erschreckend, andererseits auch gar nicht so weit hergeholt. Eine durchaus mögliche Vision der Zukunft.

Fazit:

Ein etwas zäher Einstieg, der schnell durch viel Action aufwartet und am Ende ging es mir fast schon wieder zu schnell. Wer diese Art von Technik-Science-Fiction mag, der wird hier nicht enttäuscht werden.

Ich vergebe: ★★★★☆

 

 

 

 

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