Loranga, der beste Papa der Welt ~ Barbro Lindgren [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Woow Books
Erscheinungstermin: 8. September 2017
ISBN: 978-3961770021
empfohlenes Alter: 7 – 9 Jahre
Illustrationen: Kai Würbs
Übersetzung: Meike Dörries
Preis: 15,00 €
Kauf mich! 

 

 

 

 

Loranga ist ein wundervoller Papa. Wenn es im Hause wie Kanonenschüsse donnert, dann hört er Radio. Denn Loranga muss die Musik so laut aufdrehen wie möglich, sonst bekommt er Ohrenschmerzen. Außerdem kocht er das leckerste Essen und meistens backt er Zimtschnecken. Und er möchte den ganzen Tag nichts anderes als mit seinem Sohn Masarin spielen.

 

 

 

 

Dieses Kinderbuch hat mich und meinen Sohn gerade wegen des wahnwitzigen und verrückten Klappentextes angesprochen. Dazu das bunte Cover auf dem man sieht, wie Loranga mit Masarin in einem Eimer Fische zu angeln scheint. Auf dem Gatter liegen Zimtschnecken und man sieht im Hintergrund Stühle auf der Scheune stehen, ein Fahrrad auf dem Schuppen und eine Giraffe schaut um die Ecke.

Schon nach dem ersten Kapitel war uns klar, dass das Buch vor Verrücktheiten und Unsinnigkeiten nur so sprüht. Doch das meine ich durchaus positiv. Weder Masarin noch Loranga geben ein einziges vernünftiges Wort von sich, doch genau das macht den hohen Unterhaltungswert des Buches für die kleinen Leser aus. Immer wieder haben wir beim lesen innegehalten, gelacht und waren uns einig, dass es sowas doch gar nicht geben kann. Da wohnt eine Giraffe auf dem Komposthaufen und schläft mit dem Kopf in einer Dose, ein Swimmingpool befindet sich im Dach der Scheune, denn hier hat die Giraffe das Dach weggefressen. Und natürlich nutzen Loranga und Masarin diese Gelegenheit und machen einen Pool daraus. Dann ziehen jede menge Tiger im Schuppen ein und müssen mit einer Unzahl an Würstchen gefüttert werden.

Auch gibt es weitere Protagonisten wie den Dieb Gustav oder Lorangas Vater Dartanjang, der sich jeden Tag für jemand anderen hält. Mal ist Dartanjang ein Bäcker, mal ein Matrose oder was ganz anderes. Darüber mussten wir auch immer wieder herzhaft lachen. Masarin steht seinem Vater aber auch in nichts nach und lässt sich auch ständig neuen Blödsinn und Unsinn einfallen.

In jedem Kapitel erwarten den Leser neue Überraschungen und viele Dinge mit denen sicherlich niemand gerechnet hat. Dieses Buch dient nur der Unterhaltung und das meistert die Autorin ganz wunderbar.

Die Illustrationen passen sich gut ins Leseerlebnis ein und gerade die Umrisszeichnungen passen einfach zur Geschichte und zum Buch.

Barbro Lindgren ist übrigens nicht mit Astrid Lindgren verwandt. Ihr Schreibstil ist kindgerecht und für junge Leser gut nachzuvollziehen. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lange und die meisten der verrückten Abenteuer finden innerhalb eines Kapitels einen Abschluss. Man wandert mit jedem Kapitel in eine neue Verrücktheit und an einigen Punkten dachten wir: Noch verrückter kann es nicht werden! Doch die Autorin belehrte uns eines Besseren.

Das Fazit von Astrid Lindgren auf der Rückseite des Buches trifft den Nagel auf den Kopf und deshalb zitiere ich hier die große Astrid Lindgren einmal:

„In dem Buch steckt eine edle Verrücktheit, die mich immer wieder aufs Neue überrumpelt. Weder Loranga noch Masarin sagen ein evrnünftiges Wort – aber sie werden für immer meine Freunde sein.“ (Quelle Woow Books)

 

 

 

 

Ein unglaubliches, wahnwitziges Buch, das uns immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Wir flogen von einem Abenteuer ins nächste und hatten viel Spaß in Lorangas und Masarins verrückter und ideenreicher Welt. Wer Geschichten mag, die immer wieder überraschen, zum Schmunzeln und auch Lachen anregen, der sollte zu diesem Buch greifen.

Wir vergeben hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Jenny Siebentaler

    klingt nach einer schönen vater sohn geschichte 🙂
    Danke schön für die tolle Rezi zu 🙂
    VLG Jenny

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