Gedanken zu……. Spoiler oder nicht Spoiler, das ist hier die Frage…..

 

Hier ist nun die neue Kategorie auf meinem Blog und das zunächst mit einem, wie ich finde, viel zu oft vernachlässigtem Thema. Die Angst vor dem Spoiler ….

 

Was ist ein Spoiler?

Ein Spoiler ist eine Information, die wesentliche Handlungselemente verrät und dadurch unter Umständen den Genuss des Filmes oder Buches mindern oder auch völlig verderben kann.

Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man bei einem Krimi bereits weiß wer der Mörder ist, oder wer als nächstes sterben wird und wer überlebt.

Wann und wo kommen Spoiler vor?

Das Vorkommen solcher Spoiler ist vielfältig. Manche Blogger spoilern regelmäßig in ihren Rezensionen, weil diese angeblich ein Feedback an den Autor seien. Ich sehe das anders. Für mich ist eine Rezension dazu gedacht potenzielle Leser zu gewinnen und ich denke das tut man nicht indem man verrät wie das Buch ausgeht. Bei Reihen ist das natürlich immer ein wenig schwieriger, darum habe ich mir angewöhnt die ersten Teile zu verlinken in der Rezension, um hier neuen Lesern die Möglichkeit zu geben einfach bei Teil 1 nachzulesen ob es was für sie wäre. Ein direktes Feedback an den Autor kann man ja gerne noch machen in einer Privatnachricht oder e-Mail. Da kann man sich hemmungslos über alle wichtigen Elemente des Buches auslassen, denn schließlich kennt der Autor sein Buch ja bereits (im Idealfall 😉 ).

Aber auch in den sozialen Netzwerken ist es ganz schnell passiert. Dabei wäre es ein leichtes einmal groß SPOILER über den Beitrag zu schreiben. So könnte jeder selbst entscheiden ob er wissen möchte worum es in dem Post geht oder eben auch nicht.

Neben den oben genannten gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit im Alltag gespoilert zu werden. Dazu habe ich gleich noch eine nette Geschichte für euch…..

Ist es mir schon einmal passiert?

Ja und das nicht nur einmal. Einmal habe ich mich mit einer lieben Freundin (Ich hab dich trotzdem lieb Herzi <3 )über die Serie „The Walking Dead“ unterhalten. Tja und da besagte Freundin so begeistert war fasste sie mir einige wichtige Elemente der 4. Staffel zusammen…. Blöd nur, dass ich erst bei Staffel 3 war….. Ich konnte sie zwar stoppen, aber da war es für einige Infos schon zu spät.

Auch auf facebook wurde ich mal übel gespoilert, indem über einem Post eben nicht SPOILER stand…. Und so hatte ich ein wichtiges Element aus einer Buchreihe plötzlich vorweg genommen. Tja und ich habe den Teil zwar noch gelesen, aber es ist bei weitem nicht so spannend, wenn man Bescheid weiß.

Stören Spoiler überhaupt?

Für mich selbst kann ich diese Frage mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Mir nimmt es schon ein wenig die Freude an einem Krimi, wenn ich weiß wer der Mörder ist. Andere Leser sagen: “ Mir kommt es auf den Verlauf der Geschichte an und nicht darauf ob ich das Ende kenne!“

Ich meine klar… man schaut den Film Titanic auch an, wenn man weiß, dass sie untergeht. Und bei einem historischen Roman rund um Marie Antoinette weiß man auch, dass sie am Ende sicher einen Kopf kürzer gemacht wird. Aber da handelt es sich um historisch belegte Tatsachen, die man in einem Roman/Film nicht einfach ändern kann. Wenn ich eine erdachte Geschichte lese ist für mich die Spannung maßgeblich und ich will mich vom Ende überraschen, berühren und mitreißen lassen.

Ihr könnt euch also sicher sein, dass ich spoilerfrei rezensiere. Ich selbst mag es nicht gespoilert zu werden, also spoilere ich auch die Leser hier nicht.

Wie seht ihr das?

Was sagt ihr zu spoilern? Ist es euch schon passiert? Stört es euch? Achtet ihr darauf nicht zu spoilern oder habt ihr es auch schon getan? 😉 Ich bin gespannt auf euer Feedback 🙂

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://claudis-gedankenwelt.de/gedanken-zu-spoiler/

9 Kommentare

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  1. Aleshanee

    Huhu!

    Oh, das Thema hatte ich auch letztens auf meinem Blog diskutiert 😉 Und die meisten sind dann doch eher der Meinung, dass Spoiler vermieden werden sollten! Ich mags ja überhaupt nicht, wenn mir was wichtiges schon vorher verraten wird. Klar kennt man oft die Grundzüge der Handlung, das heißt aber nicht, dass ich wichtige Überraschungen schon vorher wissen will – wo bliebe dann die Überraschung??? ^^

    Manche sind da ja sehr rigoros und spoilern ohne wenn und aber – und sagen auch: ist doch egal, es geht ja um die Geschichte und sie zu lesen …? Ist für mich kein Grund, aber zum Glück sind das wirklich wenige, die so denken.
    Ich passe in meinen Rezis wirklich SEHR auf, dass ich nicht irgendwas verrate und umschreibe das, was ich meine, dann so gut ich kann 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Claudi

      Hallo 🙂

      Genau so sehe ich das auch 🙂 Ich lasse mich gern überraschen.
      Habe mal deinen Link gesucht und poste ihn mal hier, damit man mehrere Meinungen lesen kann 🙂
      Weltenwanderer
      Finde deinen Beitrag übrigens auch super liebe Alexandra.

      Alles Liebe Claudi

      1. Aleshanee

        Oh, das ist aber lieb von dir ♥

        Ja, das hatte mich auch beschäftigt, weil man doch immer wieder hört, dass jemand gespoilert wurde – meist so ganz ohne Vorwarnung und ohne, dass man was dagegen machen kann …

        Ich hab ja nichts dagegen, wenn jemand sich intensiv austauschen möchte, aber dann kann man doch ganz einfach vorher darauf hinweisen! Das ist ja eigentlich kein großer Akt und vielen wäre damit geholfen 🙂

        1. Claudi

          Ja oft hilft ein kurzer Hinweis. Dann hätte ich auch im Falle des Buches nicht weitergelesen 😉

          Bei meiner Freundin konnte ich noch: Halt Stopp da bin ich noch nicht! rufen als es um The Walking Dead ging und zum Glück hat sie noch nicht allzuviel erzählt (außer wo die Leute am Ende von Staffel 4 sind) So blieb für mich wenigstens noch übrig wie sie dahin kamen und wer überlebt hat. 😉

  2. Bianca

    Hallo 🙂

    Ich kann zwar völlig verstehen, wenn jemand Spoiler hasst. Und meistens gehöre ich auch dazu,besonders wenn mich jemand im Verlauf einer Unterhaltung spoilert oder ich schussel mich im Netz selbst spoilere… XD

    Aber es gibt auch Bücher oder Serien, da finde ich es gar nich so schlimm gespoilert zu werden, weil ein Spoiler auch Lust machen kann, das Buch zu lesen, weil man wissen will wie es dazu kam und was die Folgen sind (wisst ihr was ich meine?)

    Aber das manche so ausrasten, wenn sie gespoilert werden … das finde ich ab und zu schon übertrieben. ABER da kommt es eben auch auf den Inhalt des Spoilers an. Wenn natürlich DER KNALLER schlechthin im Vorraus verraten wird, ist das ne Katastrophe! 🙁

    Liebe Grüße,
    Bianca von http://www.literatouristin.org

    1. Claudi

      Hallo Bianca,

      ja ich verstehe was du m einst. und kleinere Spoiler sind sicherlich nicht so schlimm. Natürlich raste ich auch nicht gleich aus 😉 Das finde ich auch zu heftig, aber ich möchte zum Beispiel nicht wissen, wenn ein Hauptprotagonist stirbt. Bei Game of Thrones wäre das nun auch nicht so wild, weil die ohnehin sterben wie die Fliegen. Aber wenn eine Person stirbt in einem Buch wo es eben nicht in dem Maß üblich ist, dann frustiert es mich schon das vorher zu wissen. Und in diesem Fall war es leider der Knaller am Ende des Buches 🙁

      Liebe Grüße
      Claudi

  3. Jacquy

    Das ist eigentlich ein echt interessantes Thema, weil es, wie du ja schon erwähnt hast, einige Leute gibt, die sich an Spoilern überhaupt nicht stören und deshalb fröhlich überall ungefragt das Ende verraten, woraufhin diese Person von allen anderen gehasst wird 😀
    Ich gehöre zu denen, die nicht zu viel vorher wissen wollen. Zwar muss ich schon vor dem Lesen eines Buches wissen, worum es überhaupt geht, aber wichtige Wendungen oder gar das Ende sollen dann schon eine Überraschung bleiben.
    Ich wurde auch schon in Rezensionen gespoilert und lese deshalb meistens nur noch das Fazit oder überfliege grob. Außer ich bin mir wirklich unsicher, ob ich ein Buch nun lesen möchte oder nicht, da muss ich dann doch einen genaueren Blick darauf werfen.
    In eigenen Rezensionen achte ich immer darauf, nicht viel mehr zu verraten als der Klappentext und nicht allzu viel vorweg zu nehmen. Bei Charakterbeschreibungen lässt sich das nicht immer vermeiden, aber auch dabei würde ich niemals z.B. das Ende verraten.
    Liebe Grüße!

    1. Claudi

      Hallo Jaqui 🙂
      Ja die Sache mit den Rezensionen ist nicht immer einfach. Bei Leona habe ich zum Beispiel auf nen großen Teil der Charakterisierungen verzichtet, weils zuviel verraten hätte. Da wäre die Überraschung fast weg gewesen 😉 Dann formuliere ich so lange um bis es zwar ne Aussage darstellt, aber eben ohne den Spoiler. Dann lese und schreibe ich an ner Rezi auch schonmal länger.
      Einige Klappentexte nehmen auch zuviel vorweg. Ich hatte mal bei einem Buch eine Entführung im Klappentext gehabt, die erst im letzten Drittel des Buches stattfand. Das fand ich persönlich nicht so toll, weil ich das ganze Buch auf diese Entführung gewartet habe und sie kam und kam nicht…. 😉
      Und das Ende verraten ist wirklich sehr fies. Da ist bei mir die Luft raus und ich mags dann meist auch nicht mehr lesen.

      Liebe Grüße 🙂

      1. Jacquy

        Hi!
        Mit den Klappentexten hast du Recht. Ich hatte auch schon ein paar Mal den Fall, dass der Klappentext schon fast alles vorweg genommen hat. Da habe ich dann auch für die Rezension eine Zusammenfassung geschrieben, in der ich das Entscheidende weggelassen habe und darauf hingewiesen habe, dass man den Klappentext lieber nicht lesen sollte, wenn man noch ein bisschen überrascht werden möchte.
        Was sich die Verlage bei sowas denken, weiß ich aber wirklich nicht.
        Liebe Grüße!

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