Feuer und Feder ~ Kathy MacMillan [Rezension]

 

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
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Erscheinungsdatum: 13. März 2017
empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
Originaltitel: Sword and Verse
Übersetzung: Julian Haefs
Preis: 18,95 € / eBook: 17,99
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Inhalt:

Die Sklavin Raisa soll zur Tutorin ausgebildet werden und kann ihr Glück kaum fassen, denn in Quilara ist das Lesen und Schreiben nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die Hohe Schrift und dabei kommen sich die Beiden viel näher als es erlaubt ist. Als die Rebellen Raisa um Hilfe bitten, ist sie hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe und dem Wunsch ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Doch, wenn sie den Rebelln hilft, kann jeder Fehltritt ihren Tod bedeuten.

Rezension:

Feuer und Feder ist mir direkt durch das wundervolle Cover schon aufgefallen und ich konnte einfach nicht widerstehen und musste hier  zugreifen. Der Klappentext hat sein übriges getan um mich neugierig zu machen und ich war sehr froh, das Buch noch vor Erscheinen lesen zu dürfen.

Die Geschichte wird komplett aus Raisas Sicht erzählt und so lernt man erst einmal einiges über sie und ihr Leben als Sklavin am Hofe. Die Reinigungsarbeiten in der Bibliothek, bei denen die Kinder auf Plattformen hoch gezogen werden um alles von Staub zu befreien sind sehr gefährlich. Denn mehr als ein Kind hat sich von der wackelnden Plattform schon zu Tode gestürzt, wenn es das Gleichgewicht nicht halten konnte. Da kommt die Gelegenheit sich zur Tutorin ausbilden zu lassen für Raisa einem Gnadenurteil gleich, denn die Tutorinnen haben es noch am Besten von den Sklaven. Tutorinnen dürfen schreiben lernen und haben auch andere Freiheiten, die einfach Sklaven nicht haben.

Als sie dann die ersten Male mit Prinz Mati allein ist, spürte ich sofort, dass die beiden etwas verbindet und so entstand dann auch etwas, das völlig undenkbar ist. Denn die Tutorin, die eigentlich dem Gott geweiht ist verliebt sich in den Prinzen, der später das Reich regieren soll.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und so flog ich förmlich durch dieses dicke Buch und habe mich ganz in die Geschichte fallen lassen können. Die Protagonisten sind ganz wunderbar beschrieben und ich hatte zu jedem ein genaues Bild im Kopf, das ich mit den entsprechenden Sympathien und Antipathien ergänzen konnte.

Der Spannungsbogen baut sich auf mehreren Ebenen auf. Zum einen wären da die verbotenen Gefühle der beiden Protagonisten, aber auch die Gruppe der Rebellen sorgt immer wieder für Spannungen und auch für ungeahnte gefahren. Denn die Welt in der Raisa lebt ist eine Welt in der jeder Fehltritt zum Tode führen kann für die Sklaven.

Die Umgebung, in der der Roman spielt ist sehr eingängig beschrieben und so hatte ich das Gefühl die großartige Bibliothek und die Schreibstuben förmlich vor mir zu sehen.

Wer große Überraschungen oder Wendungen in der Handlung erwartet wird hier nicht viele finden, denn ich konnte mir gleich zu Beginn ungefähr denken worauf es hinauslaufen würde, dennoch hat mich die Feuer und Feder gefesselt und gut unterhalten.  das Finale des Buches hat mir gut gefallen, weil es ein rundes Ende ist und man ausnahmsweise nicht ewig auf die Fortsetzung warten muss. Dennoch würde ich mich natürlich freuen mehr aus dieser Welt zu lesen.

Fazit:

Feuer und Feder konnte mich gut unterhalten und hat für einige spannende Lesestunden gesorgt. Wer ein Fan von Dystopien in Form von zum Beispiel Selection ist, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

Ich vergebe hier: ★★★★☆


 

 

 

 

 

 

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