Erellgorh 1- Geheime Mächte ~ Matthias Teut [Rezension]

 

Taschenbuch: 442 Seiten
Verlag: DichtFest
Webseite Erellgorh
Erscheinungstermin: 15. Juni 2016
ISBN: 978-3946937005
Illustrator: Sören Meding
Preis: 12,95 € / eBook: 3,99 €
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Die Erellgorh-Trilogie:

 

  1. Erellgorh – Geheime Mächte (15.06.2016)
  2. Erellgorh – Geheime Wege (01.02.2017)

 

Inhalt:

„Du musst zum Nebelsee reisen – mehr wage ich dir hier nicht zu schreiben. Nur so viel: Bitte zögere nicht! Alles hängt davon ab, dass du bald gehst! Das Gefüge der Welt gerät aus dem Gleichgewicht.“

Seit dem großen Krieg leben die Völker von Jukahbajahn in Frieden. Die Zwerge, das Sumpfvolk der Urda und die Menschen haben ein Gleichgewicht gefunden. Das Reich der Elben und die magische Stadt ERellgorh liegt verborgen jenseits des Nebelsees. Da wird der junge Heiler Atharu von seiner sterbenden Urmutter auf eine Reise geschickt. Ein sonderbarer Brief zwingt die Küchenmagd Selana zum Aufbruch. Und der Straßendieb Pitu muss wieder einmal vor seinen Verfolgern fliehen. Sie alle machen sich auf ins Ungewisse. Ihre Welt steht Kopf. Doch noch ahnen sie nicht, welche Bedrohung am Horizont lauert – und welche Rolle die Elben von Erellgorh ihnen zugedacht haben.

Rezension:

Ich habe das Buch sehr zufällig entdeckt und bin an dem faszinierenden Cover und dem KLappentext einfach hängen geblieben. Eine High- Fantasy Geschichte wollte ich schon lange wieder lesen und so musste ich hier einfach zugreifen.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten. Das ist hier auch sehr sinnvoll, damit der Leser nicht den Überblick verliert. Denn in Jukahbajahn sind die drei Protagonisten keineswegs auf demselben Pfad unterwegs, sondern jeder geht seinem eigenen Schicksal nach.

Mir hat hier die Struktur sehr gut gefallen, weil die Kapitel relativ kurz sind und immer mit einem Spannungspunkt enden. So blieb das Buch zu jedem Zeitpunkt spannend und es hat sehr viel Spaß gemacht den Protagonisten auf ihrem Pfad zu folgen.

Die Welt in Erellgorh ist sehr gut durchdacht und es gibt keine Plot-Löcher oder Logikfehler. Natürlich dauert es ein wenig bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, denn man muss ja zunächst Einblicke in die Welt von Erellgorh erlangen und die Völker und Protagonisten kennen lernen.

Da hätten wir einmal den jungen Heiler Atharu, der den Schmerz über den Verlust seiner Urmutter verarbeiten muss. Zu allem Überfluss will der Älteste des Dorfes als erstes das Erbe der Urmutter durchwühlen und Atharu weiß, dass er genau wie seine Urmutter ihm mit ihren letzen Worten mitgeteilt hatte, gerade die vom Ältesten gesuchten Gegenstände schnell fortbringen muss, damit sie nicht in falsche Hände geraten.

Selana wird mit einem Medallion-Bruchstück fortgeschickt, welches sie aus der von dre Flut bedrohten Heimat zu den Elben bringen soll, weil es nur da in Sicherheit ist.

Und dann wäre da noch der Straßendieb Pitu aus dem Volk der Urda, der noch nie eine größere Verantwortung hatte und dem auf seiner Flucht vor dem Gefängnis gerade diese Verantwortung für Andere zur neuen Aufgabe wird.

Alle Protagonisten sind mir mit jedem Kapitel mehr und mehr ans Herz gewachsen, weil sie alle ihre Stärken haben und jeder auf seine Weise ein tolles Wesen verkörpert. Und da ich sie alle so sehr mochte hat mich auch keins der Kapitel gelangweilt. Manchmal hat man eine Antipathie, die dann dafür sorgt, dass man die Kapitel nicht so gerne liest und das ging mir hier nicht ein einziges Mal so.

 

Fazit:

Spannend und fesselnd versteht es der Autor nach Erellgorh zu entführen und natürlich richtig neugierig auf Band 2 zu machen. Denn wer das erste Buch mochte, der will sicherlich auch wissen wie es weiter geht. Ich empfehle das Buch allen Fantasy-Fans, die Geschichten in der Art von „Herr der Ringe“ mögen.

Ich vergebe hier: ★★★★☆

 

 

 

 

 

 

 

 

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