Blogtour zu: Der Schacht von Volker Dützer ~ Tag 3 ~ Profiling

 

Hallo und herzlich willkommen zu dem inzwischen dritten Tag der Blogtour rund um das Buch “Der Schacht” von Volker Dützer.

Gestern habt ihr bei Manja von Manjas Buchregal einiges über Helen Stein, die Hauptprotagonistin erfahren. Unter anderem, dass sie als Profilerin tätig ist.

das Buch zur Tour: 

Taschenbuch: 380 Seiten
Verlag: KBV
Erscheinungstermin: 10. Oktober 2016
ISBN: 978-3954413164
Preis: 11,99 € / eBook: 9,99 €
Kauf mich! 

Ich darf euch heute erzählen was genau Profiling ist und welche Aufgabe hinter dem Tättigkeitsfeld steckt.

Was tut ein Profiler?

Profiler oder auch Fallanalytiker genannt ziehen auf basis kriminalistischer Erkenntnisse, die sie aus Indizien, Spuren am Tatort und dem Tathergang erschließen, Schlüsse auf den Täter. Ein geübter und erfahrener Profiler ist im Stande Puzzelteile zusammenzufügen, die andere nicht als zusammengehörig erkennen würden. Er zieht Schlüsse und erkennt Muster einer Tat und bringt so vielleicht auch verschiedene Mordopfer in Verbindung zueinander. Dabei kommen dem Ermittler die DNA-Analyse und Fingerabdrücke zu Hilfe, die die Theorien über den Täter unterstützen und zur Überführung des Täters beisteuern.

Woher kommt das Profiling?

Profiling findet seinen Ursprung schon im Altertum. Bestimmte Typologien sollten Verbrechen erklären und eventuell auch vorhersagen können. Schon im 5. Jahrhundert vor Christus, bei Hippokrates , finden sich

erste Ansätze des Profiling. Menschliche Persönlichkeiten wurden das erste Mal nachgewiesenermaßen im 2. Jahrhundert nach Christus erforscht. Und 1876 gab es die Idee des “geborenen Verbrechers”, die zuerst von Cesare Lombroso niedergeschrieben wurde.

1921 wurde die Kriminalbiologie ins Leben gerufen. Damals wurde ein Hang zur Straftäterschaft unter anderem Homosexuellen oder bestimmten Körperbautypen nachgesagt. Diese Theorien haben sich nicht bestätigt, aber verbreiteten sich bedauerlicherweise dennoch unter den Menschen. In den frühen 1930 er wurde die Fallanalytik, wie wir sie heute kennen schon praktiziert und seitdem stetig verbessert.

Der begriff Profiling wurde übrigens erst 1978 geprägt in literarischen Veröffentlichungen durch den Leiter der Verhaltensforschung des FBI Robert Ressler.

Wie wird man Profiler?

Ein Profiler ist meist ein ausgebildeter und erfahrener Polizist, ein Kriminalist oder gelegentlich auch ein Psychologe. In der Regel sind es Kriminalbeamte, die nach der Ausbildung noch ein Studium in Psychologie abschließen.

In den USA werden die Profiler teilweise auch beim FBI in Quantico ausgebildet. Doch in den USA gibt es viele unabhängige Ausbildungsmöglichkeiten zum Profiler, weil die Institutionen hier freier in der Wahl ihrer externen Berater sind.

Wenn ihr noch mehr zum Thema wissen wollt, dann könnt ihr gerne im KrimiLex nachlesen. Hier findet ihr einen ausführlichen und spannenden Artikel zum Thema.

 

Gewinnspiel:

Hauptpreis: “Der Schacht” + “Freier Fall” von Volker Dützer signiert in Print

2.-3. Preis: “Der Schacht” von Volker Dützer signiert in Print

 

Gewinnspielfrage: 

 

Welchen Aspekt findet ihr am Profiling besonders spannend?

 

Für jede beantwortet Frage kann man sich ein Los sichern und somit insgesamt 5 Lose sammeln und die Gewinnchancen erhöhen.

 

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden

 

Tourfahrplan:

Den Tourplan der Netzwerkagentur Bookmark findet ihr HIER

31.07. Der Schacht (Buchvorstellung) Sandra von www.kasasbuchfinder.de

01.08. Helen Stein Manja von www.manjasbuchregal.de

02.08. Profiling Claudia von www.claudis-gedankenwelt.de

03.08. Der Maskenmann Manuela von www.manusbibliothek.blogspot.de

04.08. Interview Alexandra von www.yunikas-buecherwelt.blogspot.de…

Bewerbung bis einschließlich 06.08. möglich

07.08. Gewinnerbekanntgabe

 

 

Bildnachweis: Alle drei Bilder stammen von Pixabay und
sind zur freien Nutzung ohne Bildnachweis freigegeben.
Banner und Buchcover wurden vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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7 Kommentare

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  1. Daniela Schiebeck

    Den Aspekt mit den Spuren am Tatort.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  2. Carina K.

    Hey :).
    Ich mag total den spürsinn und sie kombinationsgabe….sehr faszinierend wie aus kleinen Indizien das ganze zusammen gesetzt wird 🙂 erfordert viel feingefühl, Professionalität und natürlich Erfahrung.

    Liebe grüße Carina

  3. Margareta Gebhardt

    Hallo ,

    vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Am Profiling besonders spannend finde ich das aus Indizien, Spuren am Tatort usw.
    findet man zum Schluß den Mörder.

    Liebe Grüße Margareta (Stern44 )

  4. Annka

    Hallo,

    ich mag das Zusammenstellen aus den einzelnen Aspekten, wie Indizien und Spuren am Tatort kombinieren und daraus das Verhalten des Täters und dessen Motiv zu erstellen.

    Viele Grüße
    Annka

  5. Anni Oettershagen

    Hallo und danke für den Beitrag.
    Ich muß da direkt an Mentalist denken. Ich finde die Kombinationsgabe total faszinierend.
    Liebe Grüße,
    Anni

  6. tweedledee

    Hallo,
    besonders spannend finde ich beim Profiling, dass die vorhandenen Spuren wie bei einem Puzzle zusammengesetzt und evtl. auch wieder neu formiert werden müssen. Wie sich aus vielen kleinen Indizien ein Hinweis auf den Täter ergibt.

    LG, tweedledee

  7. Tiffi2000

    Hallo,

    ich mag es, dass dabei sehr auf die Psyche und die Motive der Personen eingegangen wird 🙂

    LG

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