Blogtour – Ewig und Du – Tag 2 ~ Lefke

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum 2. Tag der Blogtour rund um
das Buch „Ewig und Du“ von Emily Bähr! 

Ich darf euch heute die Hauptprotagonistin Lefke Sherwin vorstellen. Doch bevor ich das mache, gibt es wie gewohnt ein paar Eckdaten zum Buch:

eBook: 347 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungstermin: 04.01.2018
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
ASIN: B0766242YD
Preis 3,99 €
Finde mich bei Amazon!

Die Hauptprotagonistin:

Lefke Sherwin ist an den Rollstuhl gefesselt, weil sie acht Monate im Koma lag und dadurch ihre Muskulatur verkümmert ist. Sie muss diese ganz langsam wieder aufbauen, damit es wieder etwas besser wird. Sie ist gerade 18 Jahre alt und ein sehr schönes Mädchen. Sie ist groß und dünn, hat helle Haut, Sommersprossen und schulterlange, gewellte, erdbeerblonde Haare. Kaum zu glauben, dass Lefke noch nie einen Freund hatte und auch keinerlei andere Erfahrungen mit Jungs. Sie lässt sich eben Zeit für solche Dinge.

Sie wohnt gemeinsam mit ihrem Vater, der Mutter und der demenzkranken Oma in Rochdale bei Manchester. Ihr Vater Arthur geht fast rund um die Uhr arbeiten und deshalb bekommt Lefke ihn kaum zu Gesicht. Ihre Mutter Ella stammt aus Deutschland, wo die Familie bis zu Lefkes 6. Lebensjahr noch wohnte. Dann wurde die Großmutter krank (Demenz) und die Familie zog nach England. Lefkes Mutter arbeitet seit dem Unfall nur noch halbtags um für Lefke und die Großmutter da zu sein.

Lefkes Träume und Ziele:

Ihren Traum von einer Karriere als Ballett-Tänzerin und Model wird sie aus ihrer Sicht nun nicht mehr leben können. Sie ist gerade einmal seit drei Wochen wieder zu Hause und völlig verzweifelt als der Leser sie kennen lernen darf. Ich kann ihren Gefühle nur zu gut verstehen. Denn eine so plötzlich geänderte Lebenssituation und all ihre Träume aufgeben zu müssen ist sehr hart. Auch ihre Angst vor einer Rückkehr zur Schule belastet Lefke stark.

Früher gehörte sie zu den starken und schönen Mädchen, die alle gemobbt haben, die ihrem Idealbild nicht entsprachen. Dazu ist Lefke ein sehr sarkastischer Mensch und nimmt wenig Rücksicht auf die Gefühle ihres Umfeldes. Jetzt steht sie plötzlich auf der Seite der Mobbing-Opfer und ist sich ihrer neuen Rolle bedauerlicherweise allzu bewusst. Aus diesem Grund fürchtet sie sich auch vor einer Rückkehr in die Schule, denn dort trifft sie unweigerlich auf ihre ehemals beste Freundin Rachel, die sich seit dem Unfall nicht mehr bei Lefke gemeldet hat und auch auf ihre Nachrichten nicht reagiert.

Lefkes derzeitige Situation:

Lefkes Tante Clara ist ein wahrer Albtraum. Sie bestätigt Lefke immer wieder in dem Gedanken völlig unnütz und nur eine Belastung zu sein. Und Lefke, die früher immer jeden Tag genau durchgeplant hatte mit Schule, Training und so weiter, fühlt sich ohne ihre ToDo Listen ohnehin schon sehr unwohl. Meistens sitzt Lefke in ihrem alten Bademalntel auf ihrem Rollstuhl und macht gar nichts, weil sie keine Ziele mehr im Leben hat.

Da auch ihre Tante nur böse Worte für sie übrig hat, beschließt Lefke sich selbst umzubringen. Sie recherchiert im Internet alles über Suizid und bereitet alles für ihren Todestag akribisch vor.  Sie schreibt auch einen Abschiedsbrief, weil sie findet, dass es für alle das „Beste“ ist, wenn sie nicht mehr da wäre.

Sie beschließt vom Dach ihres Wohnhauses zu springen und fährt hoch aufs Dach. Doch trotz all ihrer Planung hat sie mit einem nicht gerechnet: Louis!

 

Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es:

  1. Platz : Ein Amazon-Gutschein im Wert von 25,00, einmal das eBook zu „ewig und Du“ sowie ein Goodie-Paket
  2. und 3. Platz: Goodiepaket und das eBook „Ewig und Du“

 

Dafür müsst ihr mir nur in den Kommentaren die Gewinnspielfrage beantworten:

Was würdet ihr an Lefkes Stelle tun?

 

Ihr könnt auch wieder mehrere Lose sammeln, indem ihr auch bei den anderen Tourstationen die Tagesfrage beantwortet. So könnt ihr bis zu 5 Lose sammeln. Teilnahme ist bis einschließlich 14.01.2018 möglich.

 

Gewinnerbekanntgabe am 15.01.2018 bei Netzwerkagentur Bookmark.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Den vollständigen Tourfahrplan findet ihr ebenfalls bei Netzwerkagentur Bookmark.

 

Das Cover stammt von IMPRESS und das Banner von Netzwerkagentur Bookmark beides wurde für die Tour zur Verfügung gestellt. Die Bilder des rothaarigen Models und das Rollstuhl-Bild habe ich von Pixabay und stehen zur freien Nutzung zur Verfügung.

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11 Kommentare

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  1. karin

    Hallo und guten Tag,

    hm, erst einmal wo kommt, denn plötzlich diese Tante Clara her. Wohnt die auch im gleichen Ort Rochdale bei Manchster?

    Und wieso darf sie Lefke so zusetzen? Merkt ihre Mama Ella nichts …..

    Was ich Lefke raten würde….hm, erst einmal sollte man der Tante das Haus und den Umgang mit Lefke verbieten, aber das geht nur über die Eltern

    und dann wäre wohl ein Reha angesagt und auch eine seelische Betreuung täte Lefke nicht schlecht.

    Denn sie muss dringend an ihrer Einstellung zu anderen und sich arbeiten…

    Die Sache mit dem Koma wäre auch so was, was noch geklärt werden müsse…..wie kam es dazu?

    LG..Karin…

    1. Claudi

      Hallo Karin,

      die Mutter leidet selbst unter der Tante, aber da sie immer an das Gute glaubt lässt sie den Kontakt immer wieder zu. Die Tante wohnt nicht allzu weit weg von der Familie.

      Wie es zu dem Unfall kommt wird erst im Laufe des Buches aufgeklärt, da es hier einen größeren Zusammenhang gibt. Da möchte ich nur ungern spoilern.

      Liebe Grüße

      Claudi

  2. Jenny siebentaler

    Ich würde erstens versuchen von der tante weg zu kommen und mich an spezielle stellen dafür wenden, Zudem würde ich hoffen andere Enge Leute um mich zu haben die mich unterstützen und verstehen und mir auch vielleicht die Möglichkeit geben bei ihnen zu leben oder für längere Zeit zu wohnen!
    VLG jenny

  3. Manuela Schäller

    Huhu,
    Danke für den tollen Beitrag.
    Ich würde mich auch wertlos fühlen, mich vielleicht einfach nur aufgeben und allein die Kraft gar nicht aufbringen.
    Ich würde hoffen wirklich gute Freunde zu haben, denn allein ist man ganz schön am Boden.

    LG manu

  4. Daniela

    Ich würde versuchen meine Situation selbst zu verbessern, mit meiner Familie oder Freunden über die Situation reden.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    1. Daniela Schiebeck

      Nochmal für die Auslosung der komplette Name, sorry 🙂

  5. Bianca Schweizer

    Hallo zusammen,

    ich bin in einer ähnlichen Situation wie Lefke.
    Ich bin durch Krankenhauskeime infiziert und habe mein rechtes Bein schon verloren….die Organe stellen nach und nach ihre Leistung ein.

    Natürlich hat man Phasen, in denen es einem schlecht geht und ich gestehe, wenn die Fieberschübe kommen gibt es Tage, an denen ich mir auch selbst mal leid tue.

    Aber man muss auch wieder aufstehen….liegen bleiben ist nicht.
    Ich habe 2 Jungs, die zwar mittlerweile 20 und 19 sind, aber trotzdem möchte ich noch soviel Zeit mit ihnen verbringen.

    Alsoooo……ist Kämpfen die einzige Option

    Danke für diese tolle Blogtour….das Buch ist echt toll

  6. Christiane

    Huhu.
    Natürlich befindet Lekfe sich in einer schwierigen Situation und verständlicherweise sieht sie manches Mal keinen Ausweg mehr. Doch ich würde versuchen wieder zu alter Stärke (auch mental) zurückzukehren, mich von Menschen trennen, die mir nicht gut tun und auf Beistand von außen hoffen. Denn es wird auch zu Rückschlägen kommen und gerade dann braucht man Halt.
    LG

  7. Birgit

    Hallo,

    zu allererst muss ich betonen wie dankbar ich bin, nicht an Lefkes Stelle zu sein… Am besten ist es, den Fokus zu verändern, was allerdings in so einer Situation äußerst schwer ist. Ich denke jetzt gerade an Sam Bloom (http://www.spiegel.de/panorama/frau-mit-querschnittslaehmung-wie-eine-elster-familie-bloom-rettete-a-1133481.html). In ihrem Fall sieht man, wie wichtig Tiere sein können. Daher würde ich in so einer Situation vielleicht instinktiv in diese Richtung denken/handeln.

    Viele liebe Grüße,
    Birgit

  8. ~*Nina*~

    Huhu!

    An Lefkes Stelle wäre ich wohl ziemlich verzweifelt. Da hoffe ich natürlich, dass ich auf die Unterstützung meiner Familie und Freunde bauen kann! Ich würde darum kämpfen wenigstens einen Teil des alten Lebens zurück zu bekommen. Vielleicht könnte Lefke junge Ballerinas trainieren und so einfach den Fokus ein wenig verschieben.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    bookblossom@yahoo.com

  9. Katja

    Liebe Claudi,

    auch der heutige Beitrag zur Blogtour gefällt mir sehr gut. Vielen Dank dafür! Ich denke ich würde mit ihm reden und versuchen der Situation zu entfliehen, weil es mir sehr unangenehm wäre, in so einer Situation „erwischt“ zu werden. Außerdem würde ich bei Selbstmordgedanken professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, weil in der Regel eine Erkrankung, vor allem Depression, dahintersteht und es nie eine Situation gibt, aus der es keinen Ausweg gibt, und jeder einen Weg zu einem glücklichen Leben finden kann.

    Liebe Grüße
    Katja

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