Atlantis #1 – Der Drachenkrieger ~ Gena Showalter [Rezension]

 

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungstermin: 10.12.2015
ISBN: 978-3956492655
Originaltitel: Heart of the Dragon
Übersetzung: Freya Gehrke
Preis: 9,99 Euro /eBook: 9,99 Euro
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Die Atlantis-Reihe im Überblick:

1. Der Drachenkrieger (10.12.2015)
2. Das Juwel der Macht (10.03.2016)
3. The Nymph King
4. The Vampire’s Bride
5. The Amazon’s Curse

 

Inhalt:

Darius en Kragin ist der Wächter des Nebels von Atlantis. Wer ihn erblickt muss sterben, denn kein Mensch darf Atlantis betreten. Eigentlich müsste er die rothaarige Menschenfrau töten, doch plötzlich entdeckt er ein Medaillon am Hals der Menschenfrau. Er nimmt Grace mit um sie zu verhören woher sie das Drachenmedaillon hat. Doch sie zieht ihn unaufhörlich an und weckt Emotionen in ihm, die er längst verloren glaubte. Und auch Grace fühlt mehr für den Krieger als sie sollte. Dann überstürzten sich die Ereignisse und Atlantis schwebt in großer Gefahr. Kann Darius die Gefahr abwenden? Was hat Alex, der verschollene Bruder von Grace damit zu tun?

 

Rezension:

Grace und Darius könnten unterschiedlicher nicht sein. Er ist ein Wer-Drache, der einzig dafür lebt Atlantis zu schützen und die Menschen, welche es schaffen den Nebel zu durchqueren umzubringen. Denn Menschen bedeuten Gefahr. Darius hat als er noch jung war seine ganze Familie verloren und versagt sich seitdem alle Emotionen. Doch dann taucht Grace im Nebel auf. Zunächst schützt sie nur das Drachen-Medaillon, das sie trägt. Darius muss wissen woher sie es hat und ob noch mehr Menschen folgen werden. Doch dann beginnt Darius Grace zu begehren. Er will sie mit Haut und Haaren und auch Grace fühlt sich sehr intensiv zu ihm hingezogen. Doch es lauern ungeahnte Gefahren auf beide und Graces Bruder Alex ist verschwunden. Wo ist Alex? Hat das was mit dem Medallion zu tun? Kann er gerettet werden? Und wie geht es zwischen Grace und Darius weiter? Hat das eine Zukunft?

Der Einstieg ins Buch ist mir hier irgendwie schwer gefallen. Zum einen hat mich die atlantische Kultur irgendwie nicht so ganz überzeugen können. Das lag auch daran, dass die Protagonisten hier zunächst nicht greifbar waren für mich. Es fehlte ein wenig an Tiefgang. Dann kommt recht schnell Grace ins Spiel und auch sie bleibt zunächst blass. Das einzige was Darius und Grace von Anfang an wollen ist gemeinsamer Sex, den sie sich aus ein paar Gründen zwar zunächst versagen, der aber stets eine Rolle spielt. Entweder in Form von Fantasien oder indem die Protagonisten ein wenig fummeln und sich küssen. Nach einigen Kapiteln bessert sich dieser schlechte erste Eindruck und ab der Hälfte konnte mich auch die Geschichte fesseln.

Dann endlich zeichnen sich die Charaktere besser ab und es gelingt auch sich ins Buch hinein zu versetzen. Ab da liest es sich auch bedeutend leichter und schneller.

Der Spannungsbogen, der sich zunächst gar nicht zu bilden scheint, kommt ab der Hälfte zum Tragen und zum Ende geht alles irgendwie wahnsinnig schnell. Der Showdown rast nur so am Leser vorbei.Im nächsten Band geht es um Grayson James und “Das Juwel der Macht“.

 

Fazit:

Ein etwas langatmiger Einstieg und sehr triebgesteuerte Protagonisten, die wirklich ständig miteinander Sex wollen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen, dennoch werde ich auch Teil 2 eine Chance geben und es mit der Reihe nochmal versuchen. Die Idee von Atlantis hat mir nämlich sehr gut gefallen.

Ich vergebe hier: ★★★☆☆
 

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